Was wäre ein unsubventionierter ÖV? (Allgemeines Forum)

safe go, Chemnitz, Montag, 05.09.2011, 09:22 (vor 5327 Tagen) @ Henrik

Warum sollten sie nicht mehr benötigt werden?


Wenn ÖPNV-Subventionen runtergefahren werden, dann werden entsprechend weniger ÖPNV-Unternehmen benötigt.

a) Verstehe ich die Logik nicht und b) ist das keine für mich befriedigende Antwort.
Daher nochmal: Warum sollte man plötzlich weniger ÖPNV benötigen als heute?

Ich will ja nicht immobiler (NICHT auf Immobilien bezogen ;-)) werden, nur weil der Staat merkt, dass er ja eigentlich jetzt mal die verschleppten Lasten vorheriger Generationen abbauen muss.


musst Du ja auch nicht. und die Sinnlosigkeit von Subventionen von heute hat gar nichts mit verschleppten Lasten vorheriger Generationen zu tun.

Das nicht, das hast Du auch nur in meine Worte herein interpretiert. Aber irgendwo kommen die Schulden ja her, die wir heute haben. Genau so wie die, die wir weitergeben werden.

Entweder wir fahren umweltbewusst Rad oder jeder verpestet mit seinem Auto extra die Umwelt. (Ok, ich gebe zu, dass man Fahrgemeinschaften und CarSharing in die Betrachtungen einbeziehen muss.)


ach. und was ist mit dem umweltschädlichen Luft verpestenden Rad und den umweltfreundlichen Autos (Elektro, Hybrid, was es nich alles gibt und vor allem geben wird!).

Mit "Rad" meinte ich ausschließlich nicht motorisierte Gefährte. Oder hast Du ein Rad, was durch Abrieb extreme Mengen Partikel emittiert? ;-)
Elektro- und Hybridfahrzeuge in großen Stückzahlen sind im Moment leider noch Zukunftsmusik. (Nicht von der Technik, sondern aus der Sicht des Willens der Konsumenten)

Was nicht ist, weil nicht sein darf?

Was soll nicht sein dürfen?

Ganz zu schweigen von den doch teils grottenschlechten Umweltbilanzen von Fahrgemeinschaften und CarSharing!
Bei unserer 4-köpfigen Studienfahrgemeinschaft musste nur einer ausfallen und ich war mit der kaum minder umweltschädlichen tucktuckbahn schon fast billiger am Ziel.
Und gegen eine Mercedes A-Klasse sieht heute schon ein fast jeder Zug alt aus - erst recht wenn sogar mehr als eine Person drinne sitzt.
Du gibst also zu, Dein Satz war fürn Arsch und diese Schwarz-Weiß-Denke bringt gar nichts. OK.^^

Nur weil ich im Gegensatz zu Dir eben auch mal etwas zugebe, wenn ich mich offensichtlich irre... Man kann seine Meinung natürlich auch als nonplusultra hinstellen, ist aber nun nicht gerade kompromissfördernd...

Der Ausgangstenor in diesem Thread war der Ärger über überteuerte Normalpreise. (Mit einem solchen bin ich heute auch wieder der Sardinenbüchse entflohen.)


Von Ärger stand im Ausgangsposting nichts, das war sicher nicht der Tenor.

Man darf auch mal weiter schauen, als nur die Wörter durchzulesen.

Im Ausgangsposting stand auch nichts von Quersubventionierung innerhalb eines Unternehmens - das kam allein nur von Dir.

Habe ich etwas anderes behauptet? (wohlgemerkt, im letzten Posting von mir, welches mit dem vorletzten nahezu gar nichts in diesem Absatz zu tun hat)

es steht im Ausgangsposting so einiges von politischen Hintergründen - das ist was ganz anderes.

Steht mit Ärger aber durchaus im Zusammenhang. Die allgemeine Politikmüdigkeit kommt ja schließlich auch nicht vom Himmel gefallen. Und von Interesse wechsel ich nicht sofort zu Resignation, Da gibt es Zwischenstufen, z. B. der Ärger über etwas.

...und dann wurden im Ausgangsposting einzelne Normalpreise mit Preisen von Mitfahrgelegenheiten verglichen...... wahrlich reichlich vergleichbar.^^

Ich habe kein fotografisches Gedächtnis mehrerer hundert Beiträge und anderer Texte, die ich u.U. pro Tag lese - sorry!

Anderes wirst Du den Aktionären, dem Vorstand etc. nicht erklären können.

Das ist das Problem der Privatisierung - wieder eine andere Geschichte, die leider aber mitverantwortlich ist.


Die DB AG ist zu 100% in Hand des Staates.
Keine Privatisierung und das hat auch damit nichts zu tun, war vor 1994 genau so.

Das mag formell richtig sein, aber wenn Dir irgendwelche Aktionäre reinquatschen und der Hausherr/Eigner tut nichts dagegen, ist es trotzdem doof. Wir ging es dabei auch nicht um das Durchsetzen einer konkreten, Deiner Meinung nach sinnlosen, Tarifänderung, sondern um das Verringern des Gewinnes an sich. Gerne auch durch mehr Investitionen, statt durch Quersubventionierung.

Ansonsten ist nunmal die aktuelle Kunden- und Qualitätsoffensive erheblich wichtiger.

Ich hoffe nur, dass diese dann auch ankommt. Wenn jetzt das Kaffeewägelchen sogar schon im RE mitfährt, stört mich das eher.


RE haben nun reichlich wenig mit Fernverkehr zu tun.

Ich konkretisiere: Ich meine den RE Dresden - Nürnberg, früher waren diese Damen und Herren nur im vom FV beauftragten IRE unterwegs. (außer wenn mir die Stochastik hier einen Strich durch die Rechnung macht und der sehr unwahrscheinliche Fall eingetroffen ist, dass gerade immer im RE keiner drin war und wenn ich IRE gefahren bin, ein Team da war)


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