Deutschland vs. echter HGV (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Samstag, 03.09.2011, 09:48 (vor 5330 Tagen) @ BR_103

so wichtig ein getakteter Nahverkehr auch in der Fläche ist, so wichtig ist ein zügiger Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken in Deutschland.

Nur schade, dass sowas pro Nase sehr viel Geld kostet.

1. in Italien geht das, weil mit Turin-Mailand-Bologna-Florenz-Rom-Neapel die 6 wichtigsten Städte Italiens an einer Schienenautobahn liegen, und man zugleich auch Turin-Venedig, Rom-Venedig und Mailand-Bologna-Acona-Bari beschleunigt.
2. in Frankreich geht das, weil dort Lille-Paris-Lyon-Marseille auf einer Geradelinie liegen.
3. in China geht das, weil dort 67 mal soviel Leute Steuer bezahlen und es 67 mal soviel Platz gibt, diese Strecken zu bauen.
4. in Spanien geht das, weil dort der HGV vor allem Madrid-Irgendwo ist
5. Japan hat 25 Jahre Vorsprung im Sache HGV. Der erste Shinkansen fuhr in einem Zeitalter, als die TEE noch Dieseltriebwagen waren.

Dabei sollte es möglich sein der Bahn die Freiheit zu geben an kleineren Milchkannen wie Limburg Süd oder Montabaur durch fahren zu dürfen.

Hat sie doch? ICE International hält dort nicht.

da dies nicht wirkich viel Sinn ergibt einen ICE an jedem Kaff zum stehen zu bringen.

Es hält doch nicht jeder ICE in Montabaur und Limburg?

Die Alternative wäre an sonsten wieder ein steigender Anteil innerdeutscher Flugverbindungen und das kann eigentlich auch nicht wirklich einer wollen - oder?

Auch wenn es eine Schienenautobahn Hamburg-München gäbe, die eine solche Bahnreise von 3,5 Stunden ermöglichen würde, wird Otto fliegen, solange die Billigflieger Flüge für einen Bruchteil des Bahntarifs anbieten.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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