Nein danke ... (Allgemeines Forum)

Uniqum, Frankfurt am Main, Freitag, 02.09.2011, 22:18 (vor 5398 Tagen) @ fuchur

Bist du mal in anderen Ländern Bahn gefahren? Jetzt nicht in Dritt-Welt-Ländern sondern in England bspw.

Ich kann es nicht mehr hören!

In den vergangenen Jahren hat sich einiges in Großbritanien getan und die Fehler der Anfangszeit wurden fast gänzlich beseitigt.

Der Fuhrpark, auch wenn er die meisten Eisenbahnfreunde nicht erfreut, ist auf einem sehr hohen, modernen, Niveau. Durchgehende Tickets, auch von Gesellschaft zu Gesellschaft sind möglich und die Preise sind mitlerweile auch auf einem ordentlichen Niveau.

Es gibt sehr, sehr viele (wenn nicht sogar die meisten Gesellschaften) die wirklich sehr in Ihre Züge und auch Haltebahnhöfe investiert haben. Mitlerweile geht man jedoch schrittweise dazu über, dass das Fahrmaterial vorgeschrieben wird und auch die Qualität wird äußerst umfangreich überwacht.

Die Gleisinfrasturktur ist mit Sicherheit auf europäischem Mittelwert und die Stationen sind inzwischen in 95% aller Fälle bestens gepflegt.

Zu British Rail-Zeiten waren einige Dinge besser, vieles einfacher. Ich möchte auch nicht sagen, dass die Privatisierung die bessere Lösung war, aber man hat gelernt und es gibt sehr viele ambitionierte Unternehmen die wirklich viel unternehmen, um Fahrgäste in ihre Züge zu locken.

Ein modernisierter EastCoast Intercity braucht keinen Vergleich mit dem Deutschen IC zu scheuen. Die CrossCountry-Züge, die im Übrigen von der Deutschen Bahn betrieben werden, sind vorbildlich. Bei Virgin machen allenfalls die oft als hoch empfundenen Preise zu schaffen.

Man kann in "England" aber sehr wohl, wenn man 14 Tage eher bucht von London nach Glasgow oder Edinburgh für umgerechnet unter 15 Euro fahren. Nur eben nicht in der RushHour, das ist aber hierzulande nicht anders.


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