Das aktuelle politische Klima sorgt für mehr Offenheit. (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 31.12.2021, 12:10 (vor 224 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 31.12.2021, 12:12

In einem Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern ist es völlig normal und menschlich, dass nicht alle an einem Strang ziehen und unterschiedliche Interessen verfolgen.

Die Offenheit eines Dr. Philipp Nagl ist ja auch eine völlige Neuigkeit und tut recht gut. Ich denke die DB hat Morgenluft gewittert, da seit 2019 in Deutschland ein politisches Klima pro-Bahn entstanden ist, durch die Klimaproteste. Denn die Regierung hat erkannt, dass sie mit der DB eine Art Joker in der Hand hat, um ihre Klimaziele zu erreichen, ohne allzu viel revolutionäre Änderungen durchsetzen zu müssen.

Wenn sich die DB versteckt und es ihren Fans unnötig schwer macht, wird sie schnell wieder in Vergessenheit geraten oder zumindest nicht in dem Maße profitieren. Wenn sich die DB transparent und offen gibt, werden viel mehr Menschen sie unterstützen, auch politisch. Vor Corona hat die DB im Fernverkehr ja einen Fahrgastrekord nach dem anderen aufgestellt, das spricht für sich.

Wenn das anhalten soll, muss man in den neuen Medien ständig präsent sein. In der Ära Mehdorn und Grube war die DB noch ziemlich altbacken und verschlossen. Deswegen sind ja auch viele Bauvorhaben gesellschaftlich so negativ bewertet worden.. ich sag nur VDE8.

Offenheit und Transparenz ist daher der einzige Weg für gesellschaftliche Anerkennung. Dann sehen die Menschen auch leichter über negative Aspekte hinweg.


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