mögliche Lösung: 2 Statusstufen!? (Allgemeines Forum)

agw, NRW, Mittwoch, 24.08.2016, 22:22 (vor 3508 Tagen) @ musicus

Mal kurz ins Blaue geträumt: Wie wäre es mit zwei Statusstufen?

- Eine erste (Arbeitstitel "Silber") gibt es mit sämtlichen 1. Klasse-Fahrscheinen während deren Geltungsdauer sowie für alle Kunden ab 2.500 Statuspunkten jährlich

- Eine zweite (Arbeitstitel "Gold") gibt es mit 1. Klasse-Flexpreis-Fahrscheinen während deren Geltungsdauer sowie für alle Kunden ab 5.000 Statuspunkten jährlich

Man muss sich eigentlich entscheiden, was man honorieren will: Gesamtumsatz des letzten oder nächsten Jahres oder das aktuelle Ticket bzw. dessen Marge.

Der bisherige bahn.comfort-Status alleine zielt nur auf den Jahresumsatz ab.
Dabei ist es egal, ob man mir Sparpreisen zu 199 Euro pro Fahrt gefahren ist oder als Flatratefahrer (BC100) umgerechnet nur gut 5 Euro pro Fahrt gezahlt hat.

Bei der 1.Klasse-Lounge ging es dagegen bisher nur um die Wertigkeit und Marge des Fahrscheins (BC100F zählt wie 1.Klasse-Fahrschein). Möglicherweise hat man aber gemerkt, dass 21 Euro Aktions-Sparpreise gar nicht mehr die Marge bieten und genau davon aber besonders viele verkauft werden und vielleicht die Nutzer auch gerne noch die Lounge ausprobieren.

Da man von seinem eigenen Erfolg und seinen eigenen Tarifen überrascht war, hat man panisch nach einer Unterscheidung zwischen Fahrkarten mit geringer Marge und höherer Marge gesucht. Etwas besseres als einfach den Sparpreis zu nehmen, fiel ihnen nicht ein. Was an einem 199 Euro Sparpreis weniger wert sein soll, als an einem 100 Euro Flexpreis für die gleiche Strecke, versteht natürlich nur die Bahn.

Die restriktivste Variante ist halt, eine Kombination aus beidem zu fordern.
Höherwertiger Fahrschein plus Umsatz-Status.
In welcher Reihenfolge man die Möglichkeiten sortiert, ist Ansichtssache:
1) Umsatz-Status
2) Hochwertiges Ticket
3) Hochwertiges Ticket + Umsatzstatus

Es bleibt auch ohne weitere Punkte-Levels schon Raum für drei Lounge-Levels.

Wie oben erwähnt, ist das Problem wohl, dass "2) Hochwertiges Ticket" alleine nicht mehr ausreicht, wenn man das hochwertige Ticket praktisch verschenkt (hab heute wieder ein 1.Klasse-Ticket über fast 400km zu umgerechnet 14 Euro pro Person und Richtung gekauft).

Ein guter Ansatz wäre eigentlich 1) und 2) zum Lounge-Zugang zusammen zu fassen und nur 3) Zugang zur 1.Klasse-Lounge zu ermöglichen. Langfristig kommuniziert wäre das kein Problem.

Vielleicht ließe sich das ganze auch lösen, in dem man 1.Klasse-Sparpreise nicht mehr fast verschenkt oder die 1.Klasse-Bereiche in der Lounge abschafft und alle Lounges nach ÖBB-Prinzip ausstattet.

Noch ein Denkanstoß am Rande: Eigentlich geht es immer weniger um die Größe der Lounge, als um die richtige Begrenzung der Berechtigten, was natürlich eine Funktion über die Zeit ist.
Beispiel: Bei Thalys kommt man mit "Bahn.bonus-Card"-Äquivalent (also ohne Status) und 2.Klasse Fahrschein schon in die Lounge.
Ab 10 Fahrten (mit einhundert Euro Umsatz zu erreichen), kommt man sogar ohne Fahrschein in die Lounges, was im Prinzip einer Bahn-Bonus-Comfort-Karte entsprechen würde.


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