mögliche Lösung: 2 Statusstufen!? (Allgemeines Forum)

musicus, Mittwoch, 24.08.2016, 14:47 (vor 3509 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 24.08.2016, 14:50

Mal kurz ins Blaue geträumt: Wie wäre es mit zwei Statusstufen?

- Eine erste (Arbeitstitel "Silber") gibt es mit sämtlichen 1. Klasse-Fahrscheinen während deren Geltungsdauer sowie für alle Kunden ab 2.500 Statuspunkten jährlich

- Eine zweite (Arbeitstitel "Gold") gibt es mit 1. Klasse-Flexpreis-Fahrscheinen während deren Geltungsdauer sowie für alle Kunden ab 5.000 Statuspunkten jährlich

Zutritt für "Silber"-Inhaber nur zu Tagen, an den ein gültiger Fahrschein vorgelegt werden kann. Der 1. Klasse-Bereich der jeweiligen Lounges wird in "Gold-Lounge" umbenannt. 1 Begleitperson darf auch in die "Gold-Lounge" mitgenommen werden, wenn sie am jeweiligen Tag gültigen, beliebigen (also auch SP) Fahrschein der 1. Klasse vorweisen kann.

Eine scheinende silber-Karte mit ein paar Cent Produktionskosten ist aber für viele Kunden ein wirkliches Status-Symbol.

Für kleine Mädels die auf Glitzer stehen?^^ *scnr*

Irgendwo hat es für die Mehrzahl der Kunden schon eine Attraktivität. Deshalb ist ja wohl auch bahn.bonus comfort entstanden.

Attraktivität ist ein dehnbarer Begriff - meine Überlegungen zielen eher auf den reisepraktischen Nutzen, der (in der Fläche) eher überschaubar ist. Die Ansicht, dass bahn.bonus comfort genau wegen dieser Attraktivität und aus der Überlegung heraus, Stammkunden Zusatzleistungen gratis anzubieten, entstanden sein soll, teile ich nicht. Der Statuskunde ist (und da zählen 1.-Klasse-3xjährlich-SP-Fahrer nunmal nicht dazu) ohnehin eine Cashcow der DB. Der Umfang der Stammkundenakquise bzw. der Umsatzsteigerung durch das *Marketing* von bahn.bonus comfort muss empfindlich über den Aufwendungen für die damit verbundenen Zusatzleistungen liegen, damit das Geschäftsmodell nicht ins Wanken gerät. Ganz platt: Es ist ein wenig wie der Esel, auf dem man mit der Karotte an der Angel reitet.

b) würde ich den comfort-Status nur selten vermissen, da ich darin (ich will mich nicht zu ausführlich wiederholen) kaum Mehrwert oder gar Bindungseffekte erkenne. Die drei bis fünf Kaffees, die ich jährlich in der Lounge einnehme, sind wohl tatsächlich längst von mir finanziert.


Finanziert schon. Es ist aber tatsächlich ein netter Rückzugsort, auch wenn Du an einem Tag nur mal mit der S-Bahn zum Wochenendeinkauf fährst. Mal kurz die Füße entlasten, eine saubere Toilette finden und einen Kaffee trinken.

Nun gut, hier differieren eben persönliche Nutzungspräferenzen. Ich sehe am Bahnhof in erster Linie Notwendigkeit für angemessene, wetterfeste Wartemöglichkeiten mit Sitzgelegenheit und ohne Konsumationszwang. Rückzugsorte kenne ich in den Städten, die mir bekannt sind, weitaus angenehmere.

Nette Geste des Mobilitätsdienstleisters Nr. 1.

Der Kaffee? Ja.


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