Frankflug und Cargobedarf (Reiseberichte)

naseweiß, Donnerstag, 23.08.2012, 10:54 (vor 4958 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von naseweiß, Donnerstag, 23.08.2012, 10:57

In diesem Modell ist allerdings der mit Rennbahn Stuttgart-Ulm vorgesehene Stundentakt nicht verarbeitet.

Genau, und die L32 (als IC-Linie) hatte ich auch nicht dabei, dafür noch eine weitere ICE-Linie, nämlich die L62 Frankfurt-München (nicht mehr IC).

[11/12 + 15/50] + 20/22           = 30-min-Takt Fulda-Frankfurt
11/50                             = 60-min-Takt Frankfurt-Wiesbaden
12/15           + [20/22 + 82/62] = 30-min-Takt Frankfurt-Mannheim
42/42           + 43/--           = 30-min-Takt Frankflug-Mannheim
42/42           + 22/62           = 30-min-Takt Mannheim-München
11/50           + 20/43           = 30-min-Takt Mannheim-Basel

[] = Blockabstand
/ = Stundentakt

Edit: Die L11 oder L50 kann schon in Karlsruhe enden, wenn dafür die L60 (Basel-)Karlsruhe-Stuttgart-München eben bis Basel weiterfährt. Wenn die SBB irgendwelche ECs weiterbetreiben möchte, würden die außer Takt auf die Rheintalbahn hinzugefügt. Das kostete zwar Cargotrassen, wäre aber wohl für paar Zugpaare am Tag verschmerzbar, ähnlich vielleicht auch weiterhin der Urlaubs-IC nach Konstanz.

Die L32, L30 und L26 sind nicht mit diesen ICEs vertaktet, sondern verkehren zwischen Frankfurt bzw. Mainz und Stuttgart bzw. Karlsruhe in anderem Takt, der natürlich auch stärker auf den Regionalverkehr acht geben muss. Dazu ist der Laufweg auch unklar, da über Worms, über Frankflug, über Darmstadt, über die Bergstraße, über die NBS und letztendlich über Heidelberg gefahren werden kann/sollte.

Nun haben sowohl München als Basel Direktverbindungen mit Frankfurt (weiter nach Hamburg und Berlin) und NRW (via Rennbahn und Rheinbahn).

Bei mir fehlt Berlin-Stuttgart, das geht eventuell mit Flügelung der L28b in Nürnberg: ein Teil nach Aalen-Stuttgart(-Zürich), ein Teil nach Augsburg-München. Die L28b würde dann als ICE-T-Doppel gefahren.

Vielleicht sollte ich das aufmalen, damit es ersichtlicher wird. Das Thema kommt schließlich regelmäßig auf.

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Ich sehe das Problem nicht. Auf allen drei Strecken gibt es also S-Bahnen und REs. Wieso soll (wenn der Fernverkehr über die Main-Neckar-Rennbahn fährt) die Verlagerung von Cargos auf die Riedbahn leichter sein als auf die Linksrheinische oder die Bergstraße?

Nein, das ist ein Unterschied. Die RE auf der Linkrheinischen und an der Bergstraße sind deutlich schneller, ggf. werden auch weiterhin ICs unterwegs sein. Auf der Riedbahn gibt es keine richtigen REs, sie lohnen auch nicht, da keine größeren Städte (wie Worms, Frankenthal, Ludwigshafen, Langen, Darmstadt, Bensheim, Heppenheim, Weinheim an den anderen beiden Strecken). Somit reicht meiner Ansicht nach bis auf die Verdichtungen durch S-Bahnen nahe der beiden Zentren (Groß-Gerau-Frankfurt und Biblis-Mannheim) eine Zuggattung, die alle Halte bedient. Diese ist aber auch nicht so langsam wie die S-Bahnen auf den anderen beiden Strecken, sodass die Cargos nicht zu sehr blockiert werden.

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