Mein tägliches Leiden auf der Riedbahn Frankfurt-Mannheim (Reiseberichte)

Giovanni, Dienstag, 21.08.2012, 18:15 (vor 4960 Tagen) @ Lumi25

Auf der Riedbahn wäre der Einsatz von 143 dagegen etwas ungünstiger, immerhin wird hier teilweise länger mit 140 gefahren, als auf der Bergstraße.

Die 143er ist eine gute Lok allerdings lässt die Vmax. von 120 km/h bei RE-Zügen auf Hauptstrecken doch zu wünschen übrig. Es wurde ja auch mal über ein Umbau nachgedacht bzw. die 143er auf 160 km/h umzurüsten doch das hätte 300.000€ pro Lok (meine ich?) gekostet und war der DB AG zu Teuer. Die Umbauaktion für 140 km/h kostet dagegen nur einen Bruchteil. Doch auch hier spielt das liebe Geld eine Rolle. DB Regio wird nicht mehr investieren als es muss. Beim RMV habe ich so das Gefühl, dass man sich mit wenig zufrieden gibt.

Nicht ganz richtig: Der Umbau (auf 140km/h) selbst war der DB nicht zu teuer und wurde bei zahlreichen Loks durchgeführt - die vom EBA geforderte Einzelzulassung (statt einer Typenzulassung) wäre jedoch sehr teuer geworden.
Da die 143 aber nicht die starken Fahrmotoren der 112/114 hat, hätte sie hier kaum etwas gebracht.

--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum