Mein tägliches Leiden auf der Riedbahn Frankfurt-Mannheim (Reiseberichte)

naseweiß, Montag, 20.08.2012, 11:08 (vor 4968 Tagen) @ JumpUp

Hat der RE irgendwo auf der einstündigen Fahrt von Frankfurt auch nur wenige Minuten Verspätung angesammelt, steckt der ICE genau hinter ihm fest. Bei 6-7 Minuten Verspätung ist eine Überholung kurz vor Mannheim (meist in Mannheim Waldhof oder in Lampertheim) nicht mehr abzuwenden. Durch die Überholung holt sich der RE gleich weitere 2-3 Minuten Verspätung hinzu, er könnte es aber noch bis Mannheim HBF schaffen, so dass alle Anschlüsse dort erreicht werden...

Bis zur Neubaustrecke wird sich daran wohl wenig ändern..

Hallo, mit der NBS bleibt die WER Waldhof-Hbf aber weiterhin zweigleisig. Da der Vollknoten bzw. einfach ein RE mit guten Anschlüssen zum ICE und somit Ankunft kurz vor diesen eine ganz normale und gute Sache ist, bleibt ein Teil des Problems weiterhin bestehen. Denn was macht man da, wenn der RE mit ca. 5 min Verspätung in Waldhof ankommt und praktisch gleichzeitig mit den nachfolgenden ICE einfahren möchte? Das würde wieder darauf herauslaufen, dass der RE erst hinterher fahren kann und die Anschlüsse nicht klappen.

Allgemein würde ich fragen: Wieso hat der RE überhaupt Verspätung? Klar, Überholungen durch verspätete ICE entlang der Riedbahn werden mit der NBS wegfallen. Aber andere Gründe bleiben bestehen, sei es die verspätete Abfahrt in Frankfurt wegen Anschlussaufnahme. Wie wäre es denn mit schnellerem Material für den RE, sodass kleine Verspätung, auch eine 5-min-Überholung durch ICE, eher wieder reingefahren werden können? ETs haben eine bessere Beschleunigung und bei mehr Türen schnelleren Fahrgastwechsel als Lokzüge.

Würde also sagen: 425er, Flirt, Talent-2, Mops, Desiro usw. anstatt 111er mit Wagen!
Laut Vergabekalender RMV könnte es ab Ende 2015 was werden.

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