Frankflug und Cargobedarf (Reiseberichte)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 23.08.2012, 09:57 (vor 4966 Tagen) @ naseweiß

Hallo naseweiß,

Vielleicht wird ja eine ICE-Linie 15 eingeführt, die Berlin-Halle-Erfurt-(...)-Frankfurt-Mannheim-(...) verkehrt. Dann kann die L22 am Frankflug (oder in Mainz) enden, wenn er denn so wichtig ist (ärgerlich!).

Das wäre also:

11 + 20 + 12 + 22 = Halbstundentakt Fulda-Frankfurt
11 + 20 + 12 + 15 = Halbstundentakt Frankfurt-Mannheim (also 15 und 22 auf FD-F in Blockabstand)
43 + 32 + 42 + ?? = Halbstundentakt Frankflug-Mannheim (22 kann nicht der Lückenfüller sein)
11 + 32 + 42 + 15 = Halbstundentakt Mannheim-Stuttgart
43 + 20 + 12 + ?? = Halbstundentakt Mannheim-Basel

In diesem Modell ist allerdings der mit Rennbahn Stuttgart-Ulm vorgesehene Stundentakt nicht verarbeitet.
?? könnten die Chur-ECs (Linie 30) werden, so hat Basel Direktverbindungen nach Berlin, Hamburg NRW via Rennbahn und NRW via Rheinbahn.
Dagegen spricht aber, dass SBB diese Züge fahren möchte, wohl mit Fahrzeugmaterial das die 230-250 nicht schafft; zudem ist 30+32 bereits Stundentakt im Rheintal und die 31/91 Rheintal-Wien ist noch nicht mitgenommen.

Sinnvoller wäre natürlich doch beide Linien von Hamburg (L20/22) nach Süden weiterzuführen, dafür eine der drei Linien von Berlin (L11/12/15) bis Frankflug. Bei der L11/12 würden zumindest Kassel und Göttingen die Direktverbindungen nach Frankflug behalten.

Das wäre dann (11 endet in Frankflug, Mainz oder Wiesbaden):

11 + 20 + 12 + 22 = Halbstundentakt Fulda-Frankfurt
15 + 20 + 12 + 22 = Halbstundentakt Frankfurt-Mannheim (also 11 und 15 auf FD-F in Blockabstand)
43 + 32 + 42 + 30 = Halbstundentakt Frankflug-Mannheim
15 + 32 + 42 + 22 = Halbstundentakt Mannheim-Stuttgart
43 + 20 + 12 + 30 = Halbstundentakt Mannheim-Basel

Nun haben sowohl München als Basel Direktverbindungen mit Frankfurt (weiter nach Hamburg und Berlin) und NRW (via Rennbahn und Rheinbahn).

...Cargoverkehr. Wenn die Riedbahn von den ICEs befreit ist, können die Güterzüge problemlos, einer nach dem anderen im Blockabstand in ganzen Rudeln zwischen den Regionalzügen im 30-min-Takt durchrauschen. Ohne die NBS ist dieser Platz (im Zeit-Weg-Diagramm) durch die ICEs ausgefüllt, es passt vielleicht nur noch ein Cargo pro 30 min mit Überholungen in die restlichen Zwischenräume.

Auf den beiden alternativen Routen, der Rheinstrecke Mainz-Worms und der Main-Neckar-Bahn, passen zwar auch einige Cargos drauf- Da man dort aber möglichst S-Bahnen im 30-min-Takt (mit vielen Halten, also langsamer als die Cargos) als auch schnelle RE oder IC mit bis zu 2 Zügen/h haben möchte, sind auch diese Strecke auch fast voll ausgelastet und es passen nicht sehr viele Cargos drauf. Dagegen ist die Riedbahn ohne ICE für Cargos besser, da der Regionalverkehr z.B. als S-Bahn/RB/RE-Mischung eher mittelschnell unterwegs wäre, dazu meist nur ein 30-min-Takt, in der Durchschnittsgeschwindigkeit annähernd bei der Reisegeschwindigkeit der Cargos.

Ich sehe das Problem nicht. Auf allen drei Strecken gibt es also S-Bahnen und REs. Wieso soll (wenn der Fernverkehr über die Main-Neckar-Rennbahn fährt) die Verlagerung von Cargos auf die Riedbahn leichter sein als auf die Linksrheinische oder die Bergstraße?


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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