Nicht in den Nah- wohl aber in den Regionalverkehr (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 26.08.2010, 11:08 (vor 5788 Tagen) @ ICE-T-Fan

Meiner Meinung nach profitiert der Mittel- und Fernverkehr viel mehr von Neigetechnik, weil das höhere Tempolimit in Kurven öfter ausgenutzt werden kann. Gibt es ausserhalb Deutschlands überhaupt Neigetechnik im Nahverkehr? Und werden die BR 610-612 eigentlich vorwiegend als RE eingesetzt?


Ich kenne keine einzige Neige-RB, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Jedenfalls wird auf absehbare Zeit die Neigetechnik im RE-Verkehr in Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg nicht wegzudenken sein.

Ohne die NT wären die ITF-Fahrzeiten im Regionalverkehr auf vielen Strecken nicht mehr erreichbar. Das merkt man zwischen Würzburg und Erfurt, wo nach Abschaltung der GNT Fahrzeitverlängerungen um 15 min auftreten und darum viele Anschlüsse verloren gegangen sind.

Außerdem bedeutet in diesem Zusammenhang Regionalverkehr nicht das selbe wie Nahverkehr, sondern eher mittlerer Fernverkehr.

Solche Linien wie RE Dresden-Nürnberg, Chemnitz-Göttingen, Erfurt-Würzburg sind meiner Meinung sowieso kein Nahverkehr mehr und nur auf solchen Relationen wird die Neigetechnik ja zu Fahrzeitgewinnen eingesetzt.

Es gibt momentan nur NT Dieselfahrzeuge und 611 und 612, fahren auf unbestimmte Zeit ohne NT und ein Großteil der Laufwege unter Fahrdraht mit z.T. drei Einheiten. Beim "Allgäu-Franken-Express" Lindau/Oberstdorf-Nürnberg, ist der nicht elektrifizierte Abschnitt nicht mal füt NT ausgebaut. Da sollten lieber 218/111 (oder nochmal 218 zu 210 für Tempo 160 umbauen) mit Dosto oder Bimz fahren. Das hätte keinen Zeitverlust, da ohnehin ohne NT gefahren wird, würde aber die Umwelt schonen.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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