bahn.de: vorheriger Zug klappt – was ist mit der Zugbindung? (Allgemeines Forum)

Berliner65, Berlin, Freitag, 12.08.2022, 16:10 (vor 106 Tagen) @ agw

Moin,

DEN früheren Anschlusszug gibt es nicht. Wo soll der denn stehen, erkennbar sein?

Ausgangssituation ist, dass bahn.de bzw. der Navigator für meine Anfrage "Fahrt von A nach B am Tag X mit Abreise um Y Uhr" eine konkrete Fahrverbindung auswirft. Wenn diese Fahrverbindung nun einen Umstieg mit z.B. 65 Minuten Übergangszeit enthält, dann ahnen Du und ich, dass es sich um eine Verbindung handelt, die von der jüngsten "Optimierung" betroffen ist und bei der der frühere Takt mit nur 5 Minuten Übergangszeit nicht mehr angezeigt wird.

Wenn ich diese Verbindung dann fahre, dann kann es sein, dass die 5 Minuten für den Umstieg auskömmlich sind, sodass ich den Zug erreiche, der einen Takt früher unterwegs ist. Wo sollen bei dieser Standardsituation mehrere Anschlüsse herkommen?

Ein Sonderfall wäre, wenn zwei FV-Züge in sehr kurzen Abstand auf derselben Strecke fahren. Und wenn bisher beide ein Anschluss sind und dank "Optimierung" es keiner mehr ist, dann gibt es mehrere Anschlusszüge.

Dein neuer Fahrplan hat ja ganz andere Umstiegsbahnhöfe. Man fährt ja möglicherweise ganz andere Strecken und Teilstrecken mit dem NV, wenn der Anschluss klappt/nicht klappt. Ich hatte ja ein Beispiel gegeben. Z.B. Essen Braunschweig oder Essen Magdeburg.

Ich habe kein Beispiel gelesen (war vielleicht unaufmerksam). Kannst Du bitte den Beitrag verlinken oder ein neues (kurzes) Beispiel beschreiben.
Dazu eine Bitte von mir: lass uns über diese Regelung auf Basis des durchschnittlichen Bahnbenutzers reden - die Lücken ausnutzenden special cases der Nerds können wir diskutieren, wenn die BB aktualisiert sind. Vielleicht gibt es keine Lücken?

Ich sehe nirgendwo eine Grenze erwähnt. 14 Minuten der DB sind okay, 15 Minuten selbst eingestellt nicht mehr?

Wenn die BB-Formulierer clever und ihnen die Cheater nicht egal sind, dann sollte die neue Anschlussgewinn-Regelung nur gelten, wenn der Kunde keine eigenen Umsteigezeiten eingestellt hat. Wer eigene Umsteigezeiten einstellt, der sollte an seine (!) Buchung gebunden sein – was kann es Schöneres geben, als wenn man das bekommt, was man sich gebucht hat? Mit welcher Begründung sollte jemand früher fahren dürfen, der sich eine bestimmte Aufenthaltszeit an einem Ort ausdrücklich auserbeten hat? Durch die neue Regelung müssen nur die geschützt werden, denen machbare Umstiege durch die neue "Optimierung" abhanden gekommen sind, denn die haben sich die lange Umstiegszeit nicht selbst ausgesucht.

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Die 1. Klasse im SÜWEX gefällt mir. Aber warum ist die einzige Tür, die dorthin führt (und nicht in den 2. Klasse-Bereich) nicht deutlicher gekennzeichnet?


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