Das Anliegen ist ein ganz anderes. (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 03.09.2021, 07:59 (vor 14 Tagen) @ heinz11

Es geht schon lange nicht mehr um Lohn und Gehalt, sondern nur darum, den Machtkampf mit der EVG zu gewinnen und seine Macht zu demonstrieren. Daran ändert auch die Ablehnung der einstweiligen Verfügung durch das ArbG Frankfurt nichts.

Es geht auch darum, in Berufsgruppen und Standorten anerkannt zu werden, wo die GDL mehr Mitglieder hat, als die EVG, was die DB verweigert. Hier müssen die Merheitsverhältnisse ggf. gerichtlich nachgeprüft werden.

Weselsky spielt ein unsauberes Spiel. Er hat nämlich vor aller Ohren sein Wort gebrochen. Denn wie hieß sein Mantra bei den beiden letzten Streiks: Wir verhandeln erst wieder mit der Deutschen Bahn, wenn sie ein Angebot vorlegt. Und das hat die DB AG getan, und zwar durchaus respektabel. Zudem ist die DB AG auch bereit, die 600€ Coronaprämie in diesem Jahr auszuzahlen.

Falsch: Es muss lauten: "Wir verhandeln erst wieder mit der Deutschen Bahn, wenn sie ein Angebot vorlegt, dass diesen Namen auch verdient.
Ich zitiere Weselsky bzgl. der "Angebote": "Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil". Das waren bisher nur Scheinangebote, die ausser geänderten Formulierungen nichts konkretes enthielten - bis gestern. Aber selbst das sind nur €400-600 Coronaprämie und vier Monate kürzere Laufzeit. Keine Änderung in der 2021-Nullrunde!

Und zu guter Letzt: Er hätte sowohl verhandeln können und trotzdem weiter streiken. So ist sein Verhalten einfach nur pubertär statt clever.

Wer sagt, dass er das nicht getan hat? Von seiten der DB heisst es nur: "Die GDL hält trotz neuem Angebot am Streik fest". Aufforderungen zu verhandeln waren pötzlich nicht mehr enthalten. ;)

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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