In freier Wirtschaft... wie der Bahn.. bleibt der Kunde aus. (Allgemeines Forum)

Henrik, Donnerstag, 02.09.2021, 18:03 (vor 17 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von Henrik, Donnerstag, 02.09.2021, 18:06

Wenn ich mich nicht verlesen habe, bietet die Deutsche Bahn der GDL für 2021 weiterhin 0,0% Lohnerhöhung an. In Anbetracht der vorhandenen Inflation sagt der Vorstand also nichts anderes "arbeitet für weniger als bisher weiter, Euer Kaufkraftverlust interessiert uns nicht".

Inflation? Wir befinden uns seit Jahren in Deflation.

Vor Inflation müssen wir Deutschen uns nunmehr seit 100 Jahren nicht mehr fürchten und doch haben sie alle so sehr Angst davor.. Das müssen Omi & Opi ja richtig gut eingetrichtert haben.. und zwar nur hierzulande.

In der freien Wirtschaft richten sich die Gehaltsforderungen in der Regel 1:1 nach der wirtschaftlichen Situation des Arbeitgebers. Wenn ein Betrieb, so wie derzeit die DB AG, hohe Verluste einfährt, würde man normalerweise auf Gehaltserhöhungen verzichten, um die wirtschaftliche Situation des Arbeitgebers nicht zu gefährden.

genau.
So sah ja auch der Tenor aus des "Bündnis für die Bahn"

ansonsten drohen eben auch Stellenabbau bzw. geplante Einstellungen reduziert.

Deren Kaufkraft ist erheblich gestiegen, nicht gefallen.

Bei der DB AG kann das natürlich nicht passieren, weil hinter der DB AG eine nie versiegende Geldquelle steckt.

huch?

welche auch immer Du meinst, Du kannst nur die Einnahmen des FV durch die Fahrgäste meinen.
Diese sind aber alles andere als nie versiegend. Die bleiben aus, sollte die DB ihre Tickets überdeutlich erhöhen müssen wegen deutlich überhöhten Personalkosten.
Bei DB Cargo gehen Aufträge verloren, bei DB Regio gehen Ausschreibungen verloren.. an Mitkonkurrenten.


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