Prüfung eines deutschlandweiten Bahn-Taktfahrplans (1) (Allgemeines Forum)

Lumi25, Sonntag, 12.05.2013, 18:43 (vor 4748 Tagen) @ ThomasK

Ich frage mich warum hier immer Träumereien niedergeschrieben werden, die nie realisiert würden. Keiner würde neben einer 200 km/h-Strecke noch eine 300 km/h-NBS bauen.

Bei der Achse Köln-Hamburg wäre es am besten die Strecke Dortmund-Hannover so zu ertüchtigen, dass dort schnelle Verbindungen nach Hamburg angeboten werden können gleichzeitig profitiert die Verbindung Köln-Berlin von dem Ausbau. Andererseits würden schnelle Züge Köln-Hamburg auch von der Alternative der Y-Trasse profitieren.

Ich halte daher einen Ausbau Dortmund-Bielefeld-Hannover für am sinnvollsten. Hierbei sollte darauf Wert gelegt werden den Abschnitt Dortmund-Hamm viergleisig auszubauen und die Ferngleise auf 230 vielleicht auch 250 km/h zu ertüchtigen. Der Bf. Hamm sollte mit zwei Tunnelröhren untertunnelt werden damit die 230-250 km/h durchgehend bis Bielefeld Hbf erhalten bleiben können.

Hierbei wäre eine Fahrzeit Dortmund-Bielefeld ohne Halt in Hamm von 30 Minuten bei 250 km/h möglich.

Bei Bielefeld-Hannover gestaltet sich die Sache schon schwieriger. Großartige NBS entlang der A2 halte ich für wenig sinnvoll, da man erst davon profitiert wenn alles fertig ist.

Ich halte einen kurze Neubauabschnitte Porta Westfalica - Bückeburg so wie Haste - Seelze für sinnvoll. Der Abschnitt Bückeburg - Haste würde viergleisig ausgebaut. Am Ende könnte man so den Abschnitt Löhne - Hannover mit 230-250 km/h befahren. Der Vorteil liegt daran, dass jede Fertigstellung eines einzelnen Bauabschnitts zu einer sofortigen Verbesserung führt.

Die Fahrzeit sollte sich von 47 Minuten damit auf unter 40 Minuten reduzieren lassen.

In Hannover selber wäre dann noch eine Verbindungskurve von der Strecke Bielefeld-Hannover zur Strecke Hannover-Hamburg nötig um schnelle Züge Köln-Hamburg zu ermöglichen.


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