?! Damit ändern sich doch die Beschleunigungswerte (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Dienstag, 25.09.2012, 09:38 (vor 4960 Tagen) @ GUM
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 25.09.2012, 09:39

Der ICE1 hat eine Dienstmasse von etwa 900 t (Leermasse von 849 t), der ICE2 eine Dienstmasse von 455 t.

Mit den neuen Werten ergeben sich Anfangsbeschleunigungen von 320 / 900 = 0,356 m/s² bzw. 160 / 455 = 0,352 m/s²

Die Grenzgeschwindigkeit errechnet sich aus Leistung / Zugkraft:

9600 kW / 320 kN = 108 km/h
4800 kW / 1600 kN = 108 km/h.

d.h. bis etwa 100 km/h beschleunigen die beiden ICE-A fast maximal, wobei die Widerstandsbeiwerte in dem Bereich schon ansteigen, sodass die reale Beschleunigung bei 100 km/h wohl nur noch um die 0,25 m/s² herum liegen dürfte.

Ab 100 km/h nimmt dann die Zugkraftkurve ab, da der Fahrmotor über der Leistungsgrenze für maximale Zugkraft operiert.

Das gute an der Absenkung der Zugkraft ist also, dass er länger als früher mit Fmax ziehen kann und somit konstanter und Material-schonender beschleunigt.


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