Nachfragen zu Wien - Zürich in 7,5 h (Allgemeines Forum)

naseweiß, Dienstag, 01.05.2012, 21:30 (vor 5081 Tagen) @ Alphorn (CH)

--- Zu Salzburg-Linz(-Wien):

Ich denke, die Ersparnis kommt erst zum Zug, wenn Salzburg zum :15/:45-Knoten wird, dann wird die Fahrlage gleich um eine halbe Stunde geschoben.

Das stimmt.

Auch hier tut sich was, siehe diesen Artikel. Den Zeitplan kenne ich nicht, aber das wird noch dauern. Vergiss nicht: Die Karte in meinem Artikel heisst "Zielnetz 2025".

Danke, den Beitrag hatte ich übersehen. Ist das wohl der Abschnitt (oder einer der Abschnitte?), ohne den Salzburg nicht 15/45er werden kann, da man zwischen Linz und Salzburg heute noch 68 min benötigt? Der Artikel sagt Baustart erst in den 2020er-Jahren, da könnte selbst 2025 noch kritisch werden.

--- Zu Zürich-Feldkirch(-Innsbruck):

Ja, mir ist auch keine geplante Massnahme bekannt. Die Abfahrtszeit um :40 wird man nur ungern ändern, sie ist perfekt für internationale Züge (die sollen möglichst als letzte den Knoten verlassen). Zudem sind Trassen Richtung Chur sehr knapp.

Das finde ich für die Schweiz komisch, gerade auch im einen Plan für 2025 (Werdenberg-Lichtenstein) nichts zu sehen. Wie wir sehen, hat die Frage aber in der Tat noch Zeit.

Buchs ist ein wichtiger Umsteigehalt (Rheintal). Ich glaube nicht, dass es dazu kommen wird und mir sind keine solchen Pläne bekannt.
Wenn man die Fahrzeit Zürich-Innsbruck irgendwo um 8 Minuten reduziert (evtl. durch Verzicht auf Halte) dann stimmt's wieder, wenn auch unter Umständen mit etwas verzerrten Knoten unterwegs.

Verzicht auf Unterwegshalte? => Buchs AG! Das bringt mit Gegenkurve auf einen Schlag die 8 min. Umstieg in Rheintal? Sargans ist nur wenige Minuten entfernt.

Dagegen wird in Österreich in großen Abständen gehalten, noch dazu wird auf der Arlbergbahn der RJ wichtiger Bestandteil des Verkehrs sein, da dort vermutlich (ÖBB Kursbuch fehlt) nicht viel unterwegs sein wird. Wenn also streichen, dann Buchs, würde ich sagen.

--- Übergangszeit:

Wenn man bedenkt, dass der Fahrplan AT und CH von der gleichen Firma gemacht wird, gehe ich davon aus, dass es einen Gesamtplan für die Übergangszeit gibt. Schlimmstenfalls werden Fahrzeitgewinne erstmal in Fahrzeitreserven oder zusätzliche Halte investiert, bis die Fahrzeit um die nötigen 30 Minuten reduziert werden kann.

Von St.Pölten (00er-Knoten) wird man etwas schneller als heute in Linz sein (15/45er-Knoten). Entsprechend ist man 5 min zu schnell in Salzburg. Ich würde vermuten, die zusätzlichen 5 min (bis genau 00') steht man in Salzburg einfach ab, also z.B. 7-min-Halt. Ggf. hält man noch in Wels.

Die neue Unterinntalbahn bringt wie gesagt wohl erstmal nur 4 min, die könnte man in den Halt in Wörgl investieren. Und das wäres dann auch schon abgesehen von der Beschleunigung St.Pölten-Wien, die zwar allgemein wichtig, hier aber irrelevant ist.

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