Null-Variante kaum denkbar (Allgemeines Forum)

bigbug21, Montag, 28.03.2011, 20:56 (vor 5556 Tagen) @ Steffen

Hallo Steffen,

da hast Du mich wohl falsch verstanden. Ich wollte nicht eine "Nullvariante", sondern erstmal nur kosmetische veränderungen am Bahnhof, die ohne Planfeststellungsverfahren möglich sind (leider kenne ich mich nicht aus, was man da alles machen könnte), und im zweiten Schritt (in vielleicht 5 Jahren, wenn ales geplant und planfestgestellt ist) die neuen Tunnel, Brücken und Gleise.

Das wäre ein konsequenter Schritt, wenn das Projekt abgebrochen wird.

Ob eine Neuplanung und Planfeststellung für ein Alternativprojekt binnen fünf Jahren möglich wäre, ist indes auch zweifelhaft. Bei der Realisierung einer K21 (soweit überhaupt geklärt ist, was darunter nun konkret verstanden wird), müsste man im Wesentlichen beim Verfahrensstand der 2. Hälfte der 1990er Jahre anfangen und eine vertiefte Planung beginnen. Selbst ohne Verfahrensstopp und Finanzierungsgehangel hat das für Stuttgart 21 deutlich mehr als fünf Jahre gebraucht. Warum sollte es bei einem Alternativkonzept ähnlicher Größenordnung und mit ähnlichem Konfliktpotential wesentlich schneller gehen?

Viele Grüße aus Dresden
Peter

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unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten


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