Ganz aus dem Takt (Allgemeines Forum)

fjk, Donnerstag, 30.09.2010, 16:49 (vor 5692 Tagen) @ Sören Heise

Zunächst mal off topic die Fronten geklärt:
1) Wir sind uns ohnehin einig.
2) In seltenen Geschmacksfragen wahrscheinlich auch. Wobei ich das mit dem Käse nur erahnen kann.
3) Du führst das bessere Quellenarchiv mit.
4) Die diversen Fritze auf allen Seiten der Wässer sind auch nur damit auseinanderzuhalten. Ulrike ist da schon etwas eindeutiger. Etwas. Über ihren (und damit auch des einen Fritz') Neffen, der ja wohl ein guter Bekannter von einem anderen, wohlbekannten Fritz war, dessen Vater wiederum auf einer anderen Wasserseite bei Ulli mitgemischt hatte, bin ich heute morgen übrigens im Zusammenhang mit Bad Nenndorf gestolpert. So ist das im alten Europa...
5) Und dann auch noch Zeitungslektüre nebenher!
6) "Hä?", oder "Was für Zerstörungen":

So, jetzt verstehe ich diesen (zerstörten) Absatz.

Zurück zur Heidebahn:

In gewissen Grenzen ist es sicher sinnvoll, diese in ein Taktkonzept zu zwingen. Da die Gesamtfahrzeit aber ohnehin unter aller Kanone bleiben wird, sollte man sich auf die "nahen" Anschlüsse, im Norden also auf Buchholz und den ME, im Süden auf die grandiose S4 konzentrieren - oder gleich durchbinden (was ja wohl auch angestrebt wird).
Die Bedeutung der Verknüpfung mit der Amerikabahn kann ich nicht einschätzen - diese ist in Uelzen aber hochwahrscheinlich in alle Richtungen anschlusswürdig, nach Bremen hingegen glücklicherweise durchgebunden.
Dass nun einzelne Halte die Anbindung an die Anschlüsse in Buchholz oder Bennemühlen gefährden, ist richtig, meiner Meinung nach aber nicht so dramatisch: Da kann man besser noch ein paar Mal mehr halten und eine üppige Knotenstandzeit in Soltau dazwischenpacken und am "entfernteren" Ende lieber an den nächsten Takt anschließen. Wenn es denn nötig ist: Ob nämlich "ein paar mal mehr" für 15 Leute in Hemsen sein muss (wenn man sich mal die Karte anguckt, sind diese 15 eigentlich schon ein Wunder), ist eine andere Frage, die sich vielleicht am ehesten außerhalb des Taktfahrplans beantworten lässt - aber mit 282 Cent Stationsgebühren nicht bezahlen.
Und was ich dazu sage ist, dass man vielleicht mehr auf das Potential der Stationen schauen sollte und vielleicht auch mal einen unkonventionellen, einfachen Versuch wagen - eben den entscheidenden Zug doch an der Schranke in Kleckersbüdel Siedlung halten lassen o.ä., im von Dir angeführten DSO-Beitrag ist der Bezug nach Karlsruhe ja schon aufgemacht worden - statt simpel die Fahrgäste zu zählen und wegen der tollen, neuen Wagen prophezeiend zu verdoppeln. Leider ist das "im System" (und im Stationspreis) nicht abgebildet.
Aber bis auf Hemsen soll ja wohl erst nochmal beobachtet werden, wie so alles wird. Treffen wir uns also nächstes Jahr in Wintermoor - das ja schon vorausschauend "an der Chaussee" heißt und nicht "an der Bahn";-) (oder :-(?)

Frohe Lektüre weiterhin
fjk


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