Frankfurt sinnvoller Taktknoten...? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 02.07.2021, 15:57 (vor 1787 Tagen) @ Re 8/12

bendo:

Im Grunde halte ich die Idee des Durchgangsbahnhofs für eine sinnvolle Sache: Der Aufwand für das Kopfmachen und die langwierigen Doppelfahrten auf ein- und derselben Strecke fallen weg. Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Gedanke noch konsequenter geführt worden wäre: Noch höhere Geschwindigkeit der Zulaufstrecken und kürzere Wege der Richtungen Ost-West/Süd über Frankfurt.

Re 8/12:

In der Tat. Auf der Relation Frankfurt-Mannheim wird mit den angestrebten 29 Minuten eine ITF-kompatible Fahrzeit um wenige Minuten verfehlt. Die Milliarden für das Gesamtprojekt erweisen sich dadurch letztlich als schlechte Investition. Eine mögliche Alternative wurde in diesem Forum bereits vor einem Jahr vorgestellt.

Wir reden von 85 km, doch? Das in 0:29 wäre 176 km/h.
Thalys Rotterdam-Antwerpen 98 km in 0:32 ist 184 km/h.
Je nach Bauweise der Rennbahn Frankfurt-Mannheim wären 30 Minuten Systemzeit zumindest für ICE3-Relationen (300 km/h) vielleicht noch möglich gewesen.
Selbstverständlich wäre es sinnvoller, wenn alle Fernzüge diese 30 Minuten schaffen würden.
Gut, dafür wird dann die Weltmetropole Darmstadt ihre heissgeliebte Anbindung nach Köln haben... ;)

Ich frage mich, ob Frankfurt ein sinnvoller Taktknoten sein kann.
Mannheim ist mir klar. Halbstundentakt Basel-Mannheim-Frankfurt(-Hamburg?) korrespondiert mit München-Mannheim-Köln. Kann also 00/30.

In Frankfurt:
00/30
a. Basel-Frankfurt-Hamburg
b. Stuttgart-Frankfurt-Berlin?
15/45
a. Köln-Frankfurt-Nürnberg-München?
(kann nicht 00/30 weil da Gleise fehlen)


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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