Übertreibung ist in Mode (Reiseberichte)

Tobias Brunnbach, Mittwoch, 09.06.2021, 15:44 (vor 1747 Tagen) @ Warinese

Hallo,

die Ankunft stand doch nie zur Debatte? Nur, weil die Prognose ein paar Mal um wenige zehn Minuten aktualisiert wurde, wurde in den DB-Auskunftsmedien und z.B. vor Ort in Stralsund (FIA, Ansagen) zu keiner Zeit ein Ausfall oder Anschlussbruch in Lietzow kommuniziert. Sollte das Zub der ODEG trotzdem falsche Auskünfte gegeben haben, müsst ihr euch schon dorthin wenden, statt auf "die Bahn" einzudreschen. Überhaupt ist es ein Unding, eventuelle Versäumnisse von DB Fv, DB Regio, ODEG, DB St&S und sonstwem über den Tag schön einfach auf "die Bahn" abzuwälzen.

Was sollte "die Bahn" außer der Kommunikation entsprechend aktueller Prognosen denn "Lösungsorientiertes" tun, wenn das genaue Sperrungsende noch nicht feststeht? Hätte die ODEG irgendwo SEV-Leistungen auf die und von der Insel bestellen sollen, die (wenn überhaupt) ohnehin erst nach erfolgter Zugfahrt zur Verfügung gestanden hätten?

Die "Masken" schränken gesundheitlich nicht ein, schon gar nicht im Zug sitzend/stehend. Außerdem sollten manche Reisenden (wie einige Reisende "eures" Zuges in Stralsund) ohnehin schweigen, da sie gut sichtbar (im Zug wie auf dem Bahnsteig) ohne Grund und Kurzfristigkeit gegen die Pflicht zur MNB verstoßen haben. Da kommt eine "nicht hundertprozentige die Bahn" gerade recht ...

So bietet die Bahn einfach keinen Vorteil und überhaupt keine Verlässlichkeit gegenüber dem Auto und das finde ich einfach traurig.

Im Kfz sitzt du im Zweifel stundenlang ohne Informationen und Versorgungsmöglichkeiten auf engstem Raum herum und musst dich anschließend noch selbst aufs Lenken konzentrieren. Gerade mit Kindern eine rechte Freude ;-)


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