Eigentlich kann man am Hauptbahnhof gut umsteigen (Reiseberichte)

gnampf, Sonntag, 06.06.2021, 10:02 (vor 1753 Tagen) @ J-C

Aber ich bin der Meinung, dass ich den Hauptbahnhof ganz gut kenne.

Eben, und das ist dein erster Fehler. Du darfst nicht vom Berufspendler ausgehen der täglich da ist, sondern von einer Person die zum ersten Mal dort umsteigt und null Orientierung hat wo die Treppen sind etc.

Klar zieht es sich etwas, aber selbst vom nördlichen Ende des Bahnsteigs 8 kommt man in 8 Minuten zu einem anderen Bahnsteig. Muss man ein wenig flotter sein, aber ich glaube das kann man schon hinkriegen.

Man im Sinne von irgendjemand? Bestimmt. Aber Umsteigezeiten sollten nicht so ausgelegt sein das nur 1% der Umsteiger sie schaffen, sondern 90%. Auch ohne Ortskenntnis, mit Gepäck, zur HVZ, mit 70 Jahren und am besten auch wenn man auf einen Aufzug angewiesen ist. Und ganz sicher ohne Einsatz des Ellbogens. Denn auf Rowdy-Art mag man schneller vorwärts kommen, aber auch nur solange das nicht der Normalzustand wird. Wenn alle anfangen zu rempeln kommt nämlich keiner mehr schneller vorwärts sondern alles stock sogar noch mehr. Spätestens wenn wieder jemand wegen der Prügelei auf den Gleisen landet.

Persönlich hatte ich durchaus auch denn Fall das ich in Hamburg mehrere Minuten gebraucht habe bis ich überhaupt die nächste Treppe erreicht hab, ganz einfach weil der Bahnsteig komplett voll war mit Menschen die zu den Treppen hoch wollten. Oben war es etwas besser... aber nicht viel.
Und klar steigt der Profi dann ggf. einfach nicht am Hbf um, sondern Dammtor oder so. Der normale Reisende dagegen macht es so wie es ihm die Reiseauskunft vorgibt.


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