Der Irrsinn hat nunmal Methode ... (Reiseberichte)

arno50, Sonntag, 06.06.2021, 12:31 (vor 1751 Tagen) @ Der Blaschke

Die Zuverlässigkeit der Eisenbahn ist traditionell überschaubar; auch die alte Bundesbahn hatte miserable Pünktlichkeitsquoten.

'Das würde mich mal interessieren.

Ich hatte zwei Phasen wo ich viel sowohl mit Nahverkehr als auch mit Fernverkehr in der BRD gefahren bin.

In der Zeit als der IC eingeführt wurde ( wohl ca 80 -90) und die letzten 15 Jahre in die Neuen Bundesländer.

Damals war ich fast täglich (auch Winters) Freiburg Tuttlingen retour unterwegs und am Wochenende Freiburg Norddeutschland.

An Verspätungen oder gar Ausfälle in den morgentlichen Fahrten FR nach TUT kann ich mich nicht erinnern, was sicher der Fall gewesen wäre, wenn ich mich bei der Direktion wg.Verspätung hätte mich melden müssen.

Auch das, was seit 20 Jahren gang und gäbe ist: nächtliches Stranden in Hintertupfing, weil "Störung im Betriebsablauf", "Schnee im Winter" oder "Sturm im Herbst" an solche erinerungswürdigen Ereignisse kann ich mich weder im FV noch NV erinneren.

Erinnern kann ich mich daran, dass 1. das Din A4 IC Fahrplan toll war, alles war da und wurde terminlich eingehalten und an die Tatsache, dass das Fahren teurer war, da es die billigen SSPs nicht gab und das ich die damals überwiegenden Abteilzüge genossen habe - Klimaanlage geschenkt, hab ich nie vermisst.
Auch die Tatssache, dass auf dem Papier die Züge heute deutlich schneller sind erscheint mir egal zu sein, wenn gefühlt jede 2. Zugreise terminlich scheitert.

Vergleichbare Erlebnisse, die der Poster anführt, habe ich in den lezten Jahren zuhauf gehabt.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum