Lass das nicht den Blaschke wissen! Schweiz nur Nr. 2! (Aktions-Angebote)

Henrik, Sonntag, 13.09.2020, 02:56 (vor 8 Tagen) @ br752

Meine persönliche Meinung ist, dass wir auf 50% des Abfalls verzichten könnten bei maximal 5% Komforteinbusse.

Den Satz an sich finde ich gut.
Über die Prozentpunkte kann man sich im Detail gewiss unterhalten..
Schauen wir uns allein mal an, dass wir 50% unserer Lebensmittel wegwerfen.
Tun wir dieses nicht, sondern nutzen diese effektiv, haben wir 0% Komforteinbusse.
Da wird wohl alles mit bei sein und auf 0% würden wir nicht kommen,
wie gesagt.. über die Prozentpunkte könnte man sich unterhalten.
Das hat dann auch ne soziale Komponente.

Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige, nach Buffetende etc. pp.
Derlei gibt es ja auch bereits.

Intelligent gestaltet Verpackungen wären wünschenswert. (Nicht smarte). Ein einfaches Beispiel sei genannt, dass viele Plastikverpackungen durch eine weitere Schweissnaht besser unterteilt werden können und die Frische (Haltbarkeit) der 2. Haelfte zu erhoehen. Denn ich behaupte, dass 10% des verpackten Aufschnitts weggeworfen werden, weil er nicht schnell genug gegessen wurde. Aber welcher Hersteller verzichtet schon freiwillig auf 10% Umsatz?

Der Hersteller im Lebensmittelbereich leidet hinsichtlich Umsatz und Gewinn nicht am Verhalten des Endkonsumenten, sondern an den Verhandlungen mit ihren direkten Abnehmern, den Lebensmittel- und Diskounterketten.
Diese Ketten sind sehr leicht in der Lage, sich an veränderten Verhalten ihrer Kunden anzupassen.

Warum gibt es denn nicht Standardversandkartons die 80% des Versandes abdecken? 4 eckige, 2 Runde.

Da gibts schon einen hohen Standardmaß,
das neue Handy kommt in nem riesengroßen Karton, die Handyhülle Tag drauf in gleichem Karton.
Beide in so einer komfortablen Aufreißvorrichtung versehen, dass man damit gleich den ganzen Karton zerstört.
..

Die kann man sammeln, bei der Post oder in jeden Laden abgeben der selber versendet. Sie sind wieder verschliessbar und können durchschnittlich 10 mal verwendet werden.

..klar, bei Klamottenbestellungen per Post gehen gleich 50% wieder zurück per Retour. Toll.

Und Bücher werden auch bei Amazon bestellt, obwohl es innerhalb von 3 km mehrere Buchläden gibt.

Siehe auch Hauspostumschlag.

ja.. lass uns alle diese Briefumschläge sammeln und wieder benutzen.

Das wäre der Untergang fuer einen grossteil der Verpackungsindustrie und der (Papier)entsorgungsbranche.

Nein.
Es gibt weniger Druckereien, nicht mehr. Durch die Digitalisierung.
..die hatten auch zu leiden durch Corona.

Schon mal was vom Schweizer Kickbag gehoert? ;-)

Wat jetzt????! o.O

Lass das nicht den Blaschke wissen!

Schweiz ist Weltmeister im Fliegen, Weltmeister bei Autos/Luxusautos, im Bahnfahren, im Bankenwesen, Waffen, Schwarzgeld.. Nazi-Gold, SED-Vermögen.. Waffen.. Bodenseemarine..
Aber bei Online-Einkäufen nur auf Platz zwei in Europa!???
OMG.

Warum keine Milchschläuche wie früher? Zumindest ein Teilangebot. Warum keine Mehrwegplastikflaschen?

Beides verfügbar,
Milchschläuche wie auch Milch in Flaschen.
Steht Dir zur Verfügung.
Aber wozu überhaupt Milch?
Tut doch nicht Not.
Würden wir nur halb so viel Milch kaufen, wäre das nur gut für uns persönlich und für die Kühe erst recht..
..und doch immer noch viel zu viel.

Niemand will sparen: Bei der Umstellung auf "bessere" Verpackungen darf der Preis für den Konsumenten nicht sinken und es dürfen nicht weniger Arbeitsplätze daran beteiligt sein.

wozu nicht?
Würdest Du rein volkswirtschaftlich einen Arbeitsplatz in der Verpackungsindustrie als so wertvoll einstufen?
erscheint unplausibel.

Anders gesagt: Jedes Gramm Plastik was gespart wird schädigt der Wirtschaft, damit die Arbeitsplätze in der Verpackungsindustrie usw. - Sparen? Will keiner! Es muss durch umweltschonendere, aber teurere Alternativen ersetzt werden.

Verpackungsindustrie, Verpackungen haben doch keinen Wert in sich.
Innovative Alternativen sind also nicht teurer, sondern erheblich wertvoller, wertschaffender,
für die Wirtschaft insgesamt, als auch für den einzelnen an sich.

Und solange kein Arbeitsplatzäquivalent zur Verfügung steht bleibt es so.

Wandel geschieht nicht von heute auf morgen. Das ist eine Entwicklung.
80% der Berufe der heute Neugeborenen gibt es heute noch nicht.
Das sind Berufe, Tätigkeiten, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Die größte Gefahr einer Demokratie sind zu viele Arbeitslose

Das ist dort nicht zu lesen.. in dem Artikel aus dem Jahre 1998.
Damals hatten wir hierzulande so viele Arbeitslose wie in den 20ern und 30ern Jahren.
Unsere Demokratie ging vor 20 Jahren nicht unter.

»Der Mangel an beruflichen Perspektiven zerstört die Zuversicht in die Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft und kann sogar das Vertrauen in unsere demokratische 'Grundordnung beschädigen«
..mit daraus entstand die Motivation hin zu den Hartz-IV-Reformen.
Ziel war es, Menschen in Beschäftigung zu bringen, sie in unsere Gesellschaft einzubinden.
Über das Gelingen kann man gewiss unterschiedlicher Meinung sein.
Auf der Straße bei den gewissen Demos.. bei Unterstützung der AfD etc. finden sich aber nicht einfach nur Arbeitslose, sondern Menschen die das Gefühl haben, Verlierer zu sein oder es in absehbarer Zeit sein könnten.
Allein an Erwerbslosen droht keine Gefahr der Demokratie, erst recht nicht, wenn sie Respekt und Anerkennung und Einbindung in die Gesellschaft empfinden.
Das wird gewiss einer Aufgabe unserer Gesellschaft für die Zukunft sein,
nicht nur hinsichtlich Erwerbslosen, sondern auch für Rentner, die eben verstärkt körperlich wie auch geistig sehr fit sein werden.

oder Bürger die nicht ruhig gestellt werden können.

OMG!
Man stelle sich vor, die Leute würden nicht mehr RTL II konsumieren, sondern 3sat & arte!!11
Wo kämen wir da hin.

Christoph Sieber fasst das sehr boese zusammen.

2012.
ganz im Gegenteil, seine Intention ist eine positive
und er ist Kabarettist,
sein klassisches Klientel sind die RTL II Zuschauer, klar.. ;)

Um damit einen Bogen zur Bahn zu bekommen: Jeden Kilometer den man mit der Bahn anstelle mit dem Auto zurücklegt schädigt die Deutsche Wirtschaft!

..und noch stärkeren Anteil an unserer Volkswirtschaft hat die Tourismusindustrie, und nun?

(Kein Unfall, kein tanken, keine Reparatur, keine neuen Reifen). Und da wir von der Autowirtschaft abhängen ist es elementar wichtig, dass nicht zu viele Leute auf den Zug aufspringen.

Unsere Autowirtschaft setzt am meisten in China um.
Dort setzt die Industrie aber auf Elektroautos. Da hinken wir aber ein wenig hinterher.
Das Schicksal unserer Autowirtschaft hängt nicht von dem Heimabsatz ab, schon gar nicht von den SUV,
sondern ob sie die Zeichen der Zeit erkennen und mitgehen.
Tesla hat einen höheren Marktwert als VW, BMW & Daimler zusammen, heute schon.

Die restlichen "Pro Bahn" Argumente sind Beruhigungspillen.

Wir wollen 170 Mrd Euro investieren allein nur in das Bahnnetz in den nächsten 11 Jahren.
Mit Beruhigungspillen kann das nichts zu tun haben.

Warum karren so viele Osteuropaer hier (leere) LKW durch die Gegend? Was sollte man mit denen machen, wenn man bessere Logistik haette und sich 30% der Fahrten und Fahrer einsparen koennte?

Wenn man LKW-Fahrten effizienter erledigen kann, bleibt mehr Zeit für sinnvollere Aufgaben.

Nebenbei: Warum werden denn nicht ausrangierte Loks und Wagen zum Schrottpreis abgeben wenn sie noch gut sind? Warum vergammeln die erst, bevor sie dann doch verschrottet werden "muessen"? Jeder nicht verkaufte ICE oder Reisezugwagen schwächt die Wirtschaft und deshalb muss auch gut funktionierendes Material raus aus dem ersten Wirtschaftskreislauf und ab in die "Zweitverwertung" um da wieder Menschen mit der Abwrackung zu beschäftigen.

Die ICE TD wurden zum Schrottpreis angeboten - wollte keiner haben.
Die ICE 1 und die ICE 2 kommen in das LDV-Programm und stärken damit die Wirtschaft.

Zusammengefasst: Jede große Ersparnis im Wirtschaftkreislauf gefährdet Arbeitsplätze und damit die Demokratie.

Ganz im Gegenteil,
Jede große Ersparnis im Wirtschaftkreislauf stärkt Arbeitsplätze im Wettbewerb und sorgt durch Innovationen für neue Arbeitsplätze in Bereichen, die es heute noch gar nicht gibt.
Durch die höhere Innovation und Produktion wird die Volkswirtschaft gestärkt und damit das Vertauen in die Demokratie.

Dass muss man nicht so sehen, kann man aber mal darüber nachdenken. Dann kommt man vielleicht auch darauf warum viele Dinge nicht gemacht werden. ;-)

Es gibt gewiss unterschiedliche Gründe, warum gewisse Dinge nicht gemacht werden, obwohl sie hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit hilfreich wären.
Es ist Aufgabe der Politik als auch der Zivilgesellschaft, diese zu ergründen und nachzugehen.

Nur weil man Biodiesel in den SUV füllt wird der auch nicht umweltverträglicher. ;-)

..und wenn er keinen einzigen Tropfen Diesel/Benzin verbraucht?

Und ein SUV, der weniger Sprit verbraucht als ein vergleichbarer nicht-SUV - der ist auch dann noch blöd?


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