Mehr MA braucht es nicht (Aktions-Angebote)

Power132, Samstag, 12.09.2020, 21:27 (vor 8 Tagen) @ br752
bearbeitet von Power132, Samstag, 12.09.2020, 21:31

Wir rechnen mal einen real oder Kaufland durch wie viel Mitarbeiter es (aus hygienischen Gruenden) brauchen wuerde um alle Lebensmittel unverpackt anbieten zu koennen. Weiterhin rechnen wir mal durch wie lange es brauchen wuerde sich selbst Sachen abzufuellen. Nicht nur die Jelly Beans sondern alle Waren bei denen es moeglich waere. Dann rechnen wir noch die dafuer benoetigte Flaeche aus. *

Meine Prognose:
4 fache Anzahl an Mitarbeitern (Vergleich Angebot Kuehlwaren unverpackt zu verpackt)
Einkaufszeit pro Kunde wuerde sicherlich doppelt so lange
Und bei gleichen Warenumsatz wuerde der Platz sicherlich 1,5 mal gross.
Zum Schluss rechnen wir das dann in den Preis rein.

Es gibt bereits Supermärkte mit Unverpackt-Stationen. Da ist kein zusätzliches Personal zu sehen. Das wird durch die vorhandenen MA erledigt.
Bzw es gibt die Möglichkeit selbst mitgebrachte Boxen an den Fleisch/Käse Theken befüllen zu lassen.


Um solche Dinge wie Nachfuellen unter hygenischen Bedingungen, lagern von angebrochenen Grossverpackungen, Mindesthaltbarkeitskennzeichnung in Abgabebehaeltern bei denen Waren aufgefuellt wurden, obwohl sie noch nicht restlos leer waren denken wir danach auch mal durch. und und und.

Es gibt an den Stationen Tara Wagen, wo die Kunden selbst mitgebrachte Behälter vorher draufstellen, damit die Ware ordnungsgemäß abgerechnet wird.
Ein anderes Konzept - Konservenpfand zumindest bei Glakonserven


Die Menge der Menschen muss auch versorgt werden und nicht nur der Hipster der viel Zeit und Geld hat. Das Fass macht keiner auf. Ausser der Hipster der meint mit seinem Bambusbecher die Welt zu retten.

Stimmt. Aber Unverpackt ist zum gleichen Preis wie Normalware zu haben. Das "Hipster"Argument zieht also nicht.

Jeder kann in ein Unverpackt Laden gehen, aber nicht alle, weil dann die Zeit nicht mehr ausreicht. Ausser man schafft sich wieder Dienstmaegde an, die konsequent den Einkauf in den 20 Unverpacktlaeden in den drei Stadtteilen machen und so 4 Stunden mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der moderne Gruenenwaehler kann das sicherlich finanzieren, wenn er sich auch den 60.000 Euro eSUV leisten kann.

Wieder so ein Gedankensprung, den niemand außer dir nachvollziehen kann bzw unsachliche Polemik derer, die sich im "Ist doch alles gut wie es ist" Gedanken suhlen und in den späten 70zigern hängengeblieben sind.


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