Köln-Frankfurt vs. Madrid-Toledo (Aktueller Betrieb)

ITF, Donnerstag, 09.02.2012, 12:04 (vor 5283 Tagen) @ Oscar (NL)

In Spanien hatte man eine solche Nachfrage schon berücksichtigt. Der Pendlerverkehr Madrid-Toledo v.v. wird mit einer speziellen, maßgeschneiderten Triebwagenbaureihe abgefertigt: AVE S-104 Avant. Diese "Mini-AVE"s sind nur 100 m lang, halb so lang wie ein ICE 3. Trotzdem ist alles drin, was der ICE 3 auch hat: zwei Wagenklassen, Bistro ("cafeteria"), Mehrzweckabteile.

Na gut, Deutschland ist kein Spanien. Madrid ist größer als Köln und Frankfurt zusammen, auf den Unterwegsbahnhöfen Madrid-Toledo durfte mehr los sein als in SU/MT/LM, die Strecke weist nicht die Steigungen von K-F auf.

Es gibt keine Halte zwischen Madrid und Toledo...

Bei signifikantem "Regionalverkehr" wäre es ein Ansatz, einen stündlichen "Regio-ICE" einzuführen und die restlichen Linien Köln-Mainport nonstop zu fahren.

Das sehe ich genau so. Wir brauchen spezielle Regionalverkehrsfahrzeuge für Köln-Frankfurt, die als RE249 alle Zwischenhalte bedienen.
Köln Hbf - Köln-Deutz - Köln
Flughafen - Siegburg - Montabaur - Limburg - Fraport - Frankfurt Hbf. Die Fahrzeitverlängerung durch die vielen Halte dürfte auch die Konkurrenz zum Fernverkehr in Grenzen halten.
Leider sind die Trassenpreise in Deutschland derart exorbitant hoch, dass so ein derartiger RE-Verkehr von den Ländern nie zu bezahlen wäre.

Naja, so ähnlich ist es ja auch. Die meisten echten "RE 300" fahren noch gar nicht über F und K hinaus, oder lieg ich falsch?


Ein weiterer Ansatz wäre Verlängerung der RE 300 über Köln hinaus nach Aachen, mit Halt in Düren. Allerdings bleibt das Problem bestehen: "wie kriegt man die 8 Wagen voll"? Aachen hat ja schon um 7:35 den ICE International.
Da haben die Spanier es mit ihren 4-Wagen-Avanten bestimmt leichter.

Wenn die Züge als RE fahren, kriegt man sie immer voll.


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