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fjk, Mittwoch, 23.02.2011, 15:13 (vor 5530 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von fjk, Mittwoch, 23.02.2011, 15:15

Aber ich bin noch mehr erstaunt, dass es abgesehen von den NRW-ICE-Fans hier offenbar keiner in NRW gibt (obwohl ich bei Pro Bahn nicht sicher bin), dem/der diese Zahlen weh tun...?

und zwar direkt in der Frage: da steht zwei Mal "NRW". Und da scheint man ja Kummer gewohnt zu sein. Vielleicht ist das Regel Nummer 4;-)

Bis auf den bequemen Nachtzug war die Situation schon so, als ich auf sie aufmerksam wurde. Da hat niemand mehr gejammert. Allerdings war kurz (ein oder zwei Fahrplanwechsel) vorher eine durchaus in der Hauptstadtpresse (zumindest in einer der beteiligten Hauptstädte...) kommentierte Verschlechterung eingetreten. Denn der zwischen sieben und acht vom Berlin-ICE gefüllt "Zwischen"zweistundentakt ist immerhin der der Luxemburg-Norddeich-IC, die natürlich über Düsseldorf und Essen (nach wie vor auch sehr wichtig) fahren. Genau der ist dann auch der Zug, den man in Köln mit dem ICE um 7:22 erwischt. Und der war es wohl, der "früher" irgendwo vom Mittelrhein kam (frag bitte nicht, was da die Früh-ICE nach Berlin taten - Anschlussfahrgäste in Köln aufnehmen? Wahrscheinlich.). Umgekehrt fahren morgens auch noch zwei Züge in der entsprechenden Trasse von Düsseldorf nach Bonn: 7:52 und 8:52. Nur haben die konsequenterweise nichts mit Norddeich oder Luxemburg zu tun:-)

Im genannten Beispiel würde vielleicht ausreichen, den 7:44er IC außer Takt auch über den Rhein fahren zu lassen, denn nach Wuppertal pendeln wohl eher weniger Reisende.


Oder man sorgt für einen bahnsteiggleichen Umstieg, sprich Korrespondenzanschluß.

Naja, nur kann man eben bei genau dieser Verbindung die Nachteile von Umsteigverbindungen "erfahren". Den ersten hatte ich schon angeführt: in Köln kriegt man morgens um acht nicht einfach so einen Platz. Erst recht nicht, wenn (wie in diesem Fall meist) der Umstiegszielzug in Köln startet und einigermaßen rechtzeitig bereit steht, der Zulieferer aber erst im letzten Moment zum Korrespondenzhalt ankommt. Von Verspätungen und (doppelter?) Wagenwürfelei wollen wir mal gar nicht erst reden.
Außerdem zerstört die Umsteigerei das, was diese Pendelentfernung gerade noch erträglich macht: dass man ein knappes Stündchen seine Ruhe hat. In der Mitte einer kurzen Fenfahrt umzusteigen ist ja was anderes, als vorher oder nachher noch kurz in die Straßenbahn oder den x-Wagen zu springen; bei klar erkennbaren längeren Abschnitten relativiert sich das auch wieder (darum habe ich nicht Essen als Pendelzielbeispiel gewählt). Aber das gilt wohl auch für die von Dir angeführetn Beispiele, ist also ein reines Bequemlichkeitsargument.

freut sich über so viel Trost und Rat
fjk

Bearbeitet von der Zulassungsstelle. Betreff ist so auch viel konspirativer, als wenn auch noch Bochum im Spiel wäre.


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