Rolle eines Sprinters Frankfurt - Zürich (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Donnerstag, 11.03.2021, 02:40 (vor 1798 Tagen) @ naseweiß

Der Halt in Basel SBB nicht unverzichtbar. Kein Halt ist unter gegebenen Umständen unverzichtbar.

Stimmt. A priori ist kein Halt sakrosankt. Aber man muss eben die Aufgabe eines Zuglaufs klar definieren und schauen, wo die dafür nötigen Fahrgastpotentiale herkommen. Für Verbindungen D-CH ist Seite Schweiz ein Anschluss an das landesweite Taktsystem anzustreben. Dafür ist Basel SBB prädestiniert und letztlich wohl alternativlos.

Mit Halt in Basel Bad Bf und Zürich HB würde man immerhin Basel und Zürich (und was an Zürich HB hängt) erschließen.

Exakt - und das ist eben genau zu wenig.

Das sollte mit der wichtigsten Klientel für so einen Sprinter übereinstimmen.

Wenn 40 Prozent für dich eine vernachlässigbare Grösse sind ;)

Sicher würde ein kleiner Teil der Sprinter auch statt Zürich über Olten nach Bern verkehren, womit die andere Hälfte der Schweiz angeschlossen wäre.

... und dafür Zürich nicht? Nein, es braucht einfach beide Hälften!

Ich würde rechnen:

- Zürich/Bern - Basel-Bad-Bf 45 min (entsprechende Ausbauten)

Bei durchgehend hochgeschwindigkeitstauglichem Ausbau wären für beide Verbindungen auch 30 Min. denkbar.

- Basel - Karlsruhe 60 min (SFS + Bypass Freiburgs als SFS)

Interessanter Vorschlag. Wie sähe der Bypass Freiburg genau aus? Zusätzliche NBS oder Benützung der Güterzugumfahrung?

- Karlsruhe - Frankfurt/Frankflug 45 min (SFS + Bypass Mannheim)

Karlsruhe-Mannheim und Mannheim-Frankfurt erhalten ja eh Neubaustrecken. Wenn man hier nicht unnötigerweise Minuten verschenkt, wären 45 Min. locker auch ohne Bypass MA und mit (kurzem) Korrespondenzhalt daselbst erreichbar.

Damit würden sich folgende Fahrzeit ab Bern bzw. Zürich ergeben:

- nach Frankfurt/Frankflug 2,5 Stunden
- nach Köln 3,5 Stunden

OK

- nach Hamburg/Berlin ca. 5,5 Stunden (entsprechende Zeit ab Frankfurt vorausgesetzt)
Oder eben Frankfurt-Mailand in ebenso 5,5 Stunden.

Falls auf der Gotthardachse ebenfalls noch Ausbauten stattfinden, v.a. auch zwischen Lugano und Mailand, sollte letzteres deutlich schneller erreichbar sein.

Die Fünfeinhalbstunden sind leider nicht mehr ganz das, was attraktiver als bestehender Flugverkehr ist. Es wäre aber ein Fortschritt.

Zweifellos. Die 3-Stunden-Grenze ist keine Guillotine. Im Freizeitverkehr können auch längere Fahrzeiten noch gewisse Fahrgastpotentiale anziehen.

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