...und was passiert mit den anderen Zügen? (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Dienstag, 09.03.2021, 03:26 (vor 1800 Tagen) @ Oscar (NL)

25-30 Minuten Fahrzeitgewinn bedeutet allerdings, dass man bei einem Halbstundentakt zumindest 1x einen Zug überholen muss. Das kann ggf. rollend, ist aber meistensfalls dadurch, dass der langsame Zug steht.

Oder dadurch, dass beide Züge stehen, aber der schnellere weniger lang als der langsamere. Auf der Rheintalbahn z.B. in Mannheim und Basel SBB. Dann könnte oder müsste der Sprinter zwischen Mannheim und Basel 30 Minutern schneller sein als der normale ICE, welcher Offenburg, Basel Bad. Bf. etc. bedient.

In Deutschland habe ich mal Halbstundentakt angenommen. Sozusagen: stündlich ein schneller Zug und stündlich ein langsamer Zug.

Halbstundentakt heisst für mich: Stündlich je zwei schnelle und langsame Züge.

Wo wären diese denn? Olten ist IC-Halt für Basel-Bern. Aarau ist s.i.w. IR-Halt.

Lokale und kantonale Politiker fordern immer wieder mal Halte in Olten bzw. Aarau. Beim für 2035 vorgesehenen partiellen Viertelstundentakt Zürich-Bern würden die Viertelstundenzüge voraussichtlich auch Aarau bedienen. Olten hat bereits Nonstop-Verbindungen nach Zürich und nach Bern.

Amsterdam-Rotterdam = 70 km in 0:41 (vdurch 102,4 km/h).
Amsterdam-Eindhoven = 122 km in 1:19 (vdurch 92,7 km/h).

Danke. (War zu faul, um selber nachzuschauen ;)

Zum Vergleich: Zürich-Bern = 122 km in 60 Minuten Kantenzeit. Das ist auf Amsterdam-Eindhoven mit lediglich Haltauslassung unmöglich, denn der "IC" hält hier nur 3x.

Da frage ich mich aber schon, ob Reisezeit 55 Minuten mit Halt nur in Utrecht nicht drinläge. Vmax 200 unter 1,5 kV = fuhren die Franzosen ja auch bzw. tun es immer noch. Wenn nötig könnte der Sprinter in Utrecht andere Züge stehend überholen. Oder man müsste ev. im Herzogenbusch Überholgleise bauen.

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