...und was passiert mit den anderen Zügen? (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Mittwoch, 10.03.2021, 04:56 (vor 1799 Tagen) @ flierfy

(...) sondern zwischen den Metropolen. Dort fehlen die Sprinter.

Klar. Und nicht nur Metropolen. Man kann nach dem Prinzip "Sammeln - fahren - verteilen" auch in den Sammel- und Verteilräumen kleinere Orte bedienen. Dazwischen sollte dann einfach eine längere Strecke mit möglichst kurzer Fahrzeit und keinen oder nur wenigen Halten zurückgelegt werden. Was wäre nun die Mission eines solchen Sprinters auf der Rheintalbahn? Die Schweiz mit Süddeutschland verbinden? Dafür braucht es keinen Sprinter. Süddeutschland mit Italien? Dafür würde man am besten zwischen Karlsruhe oder Freiburg und Mailand ohne Halt durchfahren. Soll die Schweiz mit Mittel- und Norddeutschland verbunden werden, dann ist der Halt in Basel SBB aber absolut unverzichtbar. Dies weil die Schweiz eben nicht nur aus Zürich besteht.

Zwischen Frankfurt(M) und Zürich z.B. sind die Fahrzeiten unter aller Kanone. Dass eines der beiden involvierten Bahnnetze hier als "Bestes der Welt" bezeichnet wird, muss wohl blanker Hohn sein.

Da bin ich ganz bei dir. Spannendes Thema, das durchaus weiterer Vertiefung bedarf.

Wieso nicht? Sie halten ja noch in den ganz grossen Bahnhöfen und würden diese ordentlich schnell miteinander verbinden und somit dem ganzen Netz die fehlende Geschwindigkeit bringen.

Die Grösse des Bahnhofs kann m.E. nicht das alleinige Kriterium sein. Soll ein Zug z.B. Belgien mit Südfrankreich verbinden, so kann sehr wohl auch in Paris durchgefahren werden. Lässt sich der Zug mit den B-I-Transitreisenden zuwenig füllen, braucht es natürlich weitere Zwischenhalte, etwa in CDG.

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