weil NRW dabei "verliert" (Allgemeines Forum)

echter HGV, Montag, 09.04.2018, 21:40 (vor 2943 Tagen) @ IR2345_Ijsselmeer

1. Grundsätzlich hat man in Minden und Umkreis Angst davor, vom FV abgehängt zu werden. Da werden die jetzigen Planungen zum Entfall des IC-Haltes sicherlich nicht beruhigend wirken.

Wo gibt es denn Planungen zum Entfall des IC Haltes in Minden? Das wäre mir neu. Das ganze kommt mir eher gerade wie ein Gefühl vor, dass wenn es eine südliche Umgehung von Minden gäbe die Bahn auf die Idee kommen könnte auch die IC Züge an Minden vorbei fahren zu lassen. Aber Bahnstrecken nach Gefühl zu bauen ist auch nicht wirklich eine praktikable Lösung. Warum sollen Millionen Reisende aufgrund der Befindlichkeiten einer Mittelstadt nicht von schnelleren Reisezeiten profitieren?

1.1 Ich war leider nicht präzise genug. Die Gemeinde Porta ist sehr zersiedelt, der gennante Stadtteil Neesen ist eigentlich eher ein Minden-Süd (geografisch) und für die allermeisten ist der Bf Minden näher als der Bahnhof Porta. Natürlich ist wegen der Einwohnerzahl von Neuen dieser Aufwand nicht gerechtfertigt, aber in Verbindung mit Punkt 1 gibt sich eine Allianz...

Achso. Als Einwohner von Neesen wäre ich aber auch für den Tunnel um Nachts Güterverkehr aus dem Ort rauszubekommen.

2. Grundsätzlich habe alle die Entscheidungsträger in Region Angst davor, dass es sich um eine Verhinderungsplanung handelt. Nach den Erfahrungen aus anderen (Tunnel-)Projekten dauert es mit Planung usw. noch Jahrzehnte, bis irgendetwas passiert.
2.1. Der s.g. trassennahe Ausbau, also von Minden bis Wunstorf einfach zwei weitere Gleise anfügen, kommt ohne wesentliche Kunstbauten aus (abgesehen von einer zusätzlichen Mittellandkanalquerung bei Haste) und wird vor Ort als die schneller zu realisierende Variante wahrgenommen.

Ich glaube ja gerne vieles, aber wenn ich mir anschaue, was die ortsansässige Bürgerinitiative so absondern geht es um das Verhindern der NBS durch den Jackobsberg. An schnelleren und besseren Verbindungen ist da keiner Interessiert.

Ich denke eher, dass es um den gerade nicht vorhandenen Lärmschutz geht, der mit einem trassennahen Ausbau gewährleistet wäre.

2.2 Es gibt entsprechende Untersuchungen, dass auch eine rassennahe Variante durchaus Zeitvorteile schaffen kann, die sich u.a. aus einem entzerrtem Verkehr ergeben.

Dass es auch hier zu Beschleunigungen kommt ist natürlich klar, nur sind diese auch ausreichend? Der BVWP ist in diesem Fall recht schlau und gibt die einzusparenden Minuten, 8 min in diesem Fall, an. Nun hat aber bisher niemand gezeigt, wie diese 8 min mit einer Mindener Stadtrundfahrt zu erreichen sind.


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