Strikte Trennung von Netz und Betrieb notwendig (Allgemeines Forum)

Giovanni, Samstag, 07.04.2018, 12:39 (vor 2949 Tagen) @ Frecciarossa

Jetzt musst du in Deine volkswirtschaftliche Rechnung nur noch einpreisen, wieviele Pkw-Fahrten und städtische Staus durch die Leute erspart bleiben, die sich werktäglich zur Arbeit in so einen Regionalzug setzen. Den nötigen Zuschuss gelten die Regionalpendler der Allgemeinheit gegenüber dadurch ab, daß sie bereit sind, ein vielfaches an Zeit zu investieren. Soll heißen: Ich brauche mit dem Pkw zur Arbeit etwa 20 Minuten. Mit Bus und Bahn und umsteigen über 1 Stunde. Zurück genau so.

Bin auf Deine Neuberechnung gespannt.


Da kommen weniger Autokilometer zusammen als wenn die ICE-Fahrer mit dem Auto fahren.

Wirklich? Bezweifele ich.
Denn auf Langstrecken wirken sich Fahrzeitverkürzungen oft wesentlich geringer auf die Fahrgastzahlen aus - kein Wunder: 5 Minuten Berlin - Köln sind gerade einmal 2%.
5 Minuten Wuppertal - Köln sind hingegen über 10%

Man sollte zudem nicht unterschlagen, dass durch den Wegfall des regulären ICE in der entsprechenden Stunde auch die Direktverbindungen zwischen anderen Städten reduzieren.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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