Ein ICE-Sprinter nur für die Kölner - Vorteile darin (Allgemeines Forum)

MvG, Freitag, 06.04.2018, 13:10 (vor 2950 Tagen) @ Bahngenießer


Nachteil:
Ob in Köln (und evtl. Bonn) wirklich so viele Fahrgäste einsteigen, dass der ICE-Sprinter ausgelastet ist, bleibt abzuwarten.

Das ist ja auch ein Vorteil, so kommt der Sprinter mit einem einzelnen Zugteil aus. Bei gleichzeitiger Umstellung der nun nicht mehr in Hamm flügelnden Hälfte der Linie 10 auf Langzüge, hat man einen Haufen 402er freigesetzt. Mit denen könnte man zB den Ast Hamburg - Stralsund auf Bedienung durch die Linie 25 umstellen, welche als einzige in Hamburg so gelegen ist, das Fahrzeiten entstehen, die kompatibel mit dem Mecklenburger Taktfahrplan sind. So könnten in Stralsund und Rostock die 00-Knoten bedient werden, statt 25 Minuten versetzt dazu zu fahren und alle Anschlüsse zu verpassen.

Für die Fahrgäste aus Düsseldorf und Essen ist es natürlich schade, wenn sie keine schnellere Verbindung nach Berlin bekommen.

Naja, es ist halt so, dass wenn man einen Ruhrhalt mitnimmt, auch gleich alle mitnehmen kann/soll/muss, auch wegen der Trassenabstände, und da dann nicht mehr so viel durch einen Sprinter einsparbare Fahrzeit kommt bis Berlin.


Zum betroffenen Nahverkehr:
Wenn es je Richtung nur drei Züge pro Tag betrifft, nimmt man es vielleicht noch in Kauf, wenn sich der ICE-Sprinter wirklich lohnt.

Es klang ja eher nach einer grundsätzlichen Problematik alle Zwei Stunden. Da wäre es gut, die NV-Linien gleich grundlegend umzubauen, damit die knirschenden Stellen wegfallen, zB eine Brechung des RE7.


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