ICx wird Köln - Rhein/Main tauglich gebaut! (Allgemeines Forum)

mmandl, Montag, 23.06.2014, 12:42 (vor 4308 Tagen) @ ABRob
bearbeitet von mmandl, Montag, 23.06.2014, 12:44

Wo siehst du da ein größeres Problem? Ich würde jetzt mal sagen, man ändert einfach die Getriebeübersetzung -> geringere Beschleunigung, aber höhere Endgeschwindigkeit. M. W. ist die unterschiedliche Getriebeübersetzung auch der einzige große Unterschied in den Antriebseinheiten der beiden ICx-Versionen.

Das Problem stellt sich m.E. wie folgt dar:

Nach der TSI-Richtlinie (2008/232/EG) darf die Radsatzlast für Triebzüge der Klasse 1 bei v = 250 max. 18 t betragen, bei v > 250 jedoch max. 17 t. Innerhalb der Klasse 1 wird also nochmal hinsichtlich der Anforderungen der Radsatzlast unterschieden. Beim ICx wird die Radsatzlast mit < 18 t angegeben. Bei 250 km/h ist daher Schluss.

Vorschlag von "Twindexx" dazu:

Das liefe wohl auf eine Neukonstruktion des Powercars hinaus. Bisher ist das von der DB nicht bestellt worden und solange wird man sich diesen Aufwand wohl auch nicht antun. Die Reduktion der Antriebsleistung eines Powercars mit entsprechend leichterer Antriebsausrüstung könnte da schon reichen, dann müsste man halt entsprechend mehr Powercars in einen Triebzug einbinden. Oder man baut das Powercar aus Aluminium statt Stahl.
Eh oder so, es ist ein finanzieller Aufwand für die Konstruktion, wenn man das auf die Schiene bringen will. Erstmal ist die DB mit 250 km/h wohl ganz glücklich, sie hat ja auch noch einige ICE 3 für schnellere Verbindungen.


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