Welches MNX-Problem? (Allgemeines Forum)

Christian_S, Freitag, 09.08.2013, 17:45 (vor 4626 Tagen) @ Reisender


Das ist aber ebenfalls problematisch, weil in diesem Fall ein Umstieg in Nürnberg von der Linie 25 in die Linie 28 und umgekehrt gewährleistet werden müsste. Andernfalls wären die in Ingolstadt durchfahrenden Züge nicht in allen Richtungen sinnvoll nutzbar.

Das ist wohl wahr, eine Korrespondenz in Nürnberg macht dann durchaus Sinn. Damals war es ja so, die Linie 28 kam vor der Linie 25 in Nürnberg an, Reisende aus Richtung Leipzig nach Ingolstadt hatten einen bahnsteiggleichen 7-min-Übergang. In der Gegenrichtung war es umgekehrt genauso.
Leider konnte die Linie 28 ihren Vorteil durch das Durchfahren in Ingolstadt damals aber nicht nutzen, da zwischen Ingolstadt und München gebummelt werden musste, um nicht auf den Dosto-RE aufzulaufen. Da muss man sich zukünftig sowieso etwas einfallen lassen, denn der RE wird ja fahrzeittechnisch nicht schneller, die ICE aber schon.

Nach der Inbetriebnahme der SFS Erfurt-Nürnberg sieht die Sache dann wieder anders aus, wenn die Linie 28 in Ingolstadt in den 30er-Knoten fährt. Die Folge wäre dann wohl eine Doppel- überholung der Regionalzüge aus Treuchtlingen durch die ICEs der Linien 28 und 41. Fraglich, ob dies nicht genauso Probleme bereitet…

Macht es definitiv. Schon heute ist da nicht viel Luft drin, was Linie 41 im Verhältnis zum RE in Ingolstadt betrifft. Mit noch einer weiteren Linie um diese Zeit wird das arg eng - da müsste dann die Linie 28 in Nürnberg vor Linie 41 abfahren ... aber eben so reichlich davor, das 1. der Vmax-Unterschied auf der SFS und auch der Halt der Linie 28 in Ingolstadt im Vergleich zum Nicht-Halt der Linie 41 kompensiert wird, ohne die Linie 41 aufzuhalten. Ergo müsste die Linie 28 in Nürnberg rund 10 min vor der Linie 41 abfahren und bzw in der Gegenrichtung 10 min später ankommen.


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