Ein zu viel des Guten gibt es nicht! (Allgemeines Forum)

Reisender, München, Mittwoch, 07.08.2013, 12:41 (vor 4627 Tagen) @ Sese

Getreu dem Motto "Viel Angebot generiert viel Nachfrage" müssten die Züge ja bombenvoll sein und sich die DB schweinereich verdienen.

Wenn man die Kosten für die NBS Budapest-Wien-Ingolstadt-Stuttgart-Paris nebst Tunnelbahnhof unter dem Rathausplatz außer Acht lässt, mag dies stimmen. Aber jetzt mal ernsthaft: auch bei der NBS Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle ist äußerst zweifelhaft, ob diese Strecke jemals wirtschaftlich zu betreiben sein wird.

Übersicht:
00 Knoten:

  • ICE L25 München-Hamburg
  • ICE L28.1 München-Berlin*
  • RE MNE München-Nürnberg***
  • ag Ulm-Regensburg-Landshut
  • BRB Ingolstadt-Augsburg

30 Knoten:

  • ICE L41 München-Dortmund
  • IC L60 Karlsruhe-Passau**
  • RB München-Treuchtlingen


... das ist ja wohl etwas zu viel des Guten.

Zu viel? Ich würde eher sagen da fehlt doch noch was, nämlich ein RV-Angebot für die NBS Ingolstadt-Landshut. Denn für diese Relation gibt es derzeit kein konkurrenzfähiges Angebot auf der Schiene. Mit dem Zug ist man zwischen Ingolstadt und Landshut über 2 Stunden unterwegs, mit dem Auto ist es nur eine Stunde. Für den 30-er Knoten würde ich mir außerdem mehr Agilis-Schnellzüge in Richtung Ulm und Regensburg wünschen. Die normalen Agilis-Züge sind für Reisen zwischen diesen Großstädten einfach zu langsam.

--
[image]

Foto: ICE 3 "Ingolstadt" in Köln Hbf


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum