Amsterdam - Sittard - Lüttich/Aachen (Allgemeines Forum)

Thalyseo, Donnerstag, 03.03.2011, 22:59 (vor 5559 Tagen) @ Oscar (NL)

Ansatz C:
Lüttich wird Taktknoten, Aachen nicht. In Lüttich gibt es mehr sinnvolle Anschlüsse als in Aachen; ab Maastricht hat man ja die Wahl aus 4 Fernverkehrsrelationen:

1. Brüssel (via Rennbahn, weiter via Gent nach Oostende oder Brugge)
2. Brüssel (via Altstrecke = Landen, Tienen, Leuven mit Anschluß nach Lier und Antwerpen)
3. Namur-Charleroi-Mons-Quievrain
4. Luxemburg

Und mit IC A aus Aachen immer noch die Wahl aus 2, 3 und 4.
Aachen wäre mit einem guten Anschluß auf einen schnellen "NRW-IC" nach Mönchengladbach - Düsseldorf/Duisburg usw. schon sehr gut geholfen.

Dieser Ansatz gefällt mir am besten, und zwar genannten Gründen. Vergiss nur nicht in Lüttich die nicht ganz unwesentlichen Anschlüsse nach Maastricht (aus Ri. Brüssel) bzw. nach Hasselt (aus Ri. Aachen).

Wie willst Du allerdings ab Heerlen bis Aachen durchfahren? Bis Herzogenrath dürfte es aber gehen, so dass evtl. eine (oder beide) aus Köln kommenden RE-Linien bis Herzogenrath durchgezogen werden könnten, wenn die RB 33 bspw. bereits in Herzogenrath wenden würde. Vielleicht wäre dann bei dieser Gelegenheit auch gleich eine RE-Linie Maastricht <-> Köln zu realisieren (z. B. RE9/RSX Maastricht <-> Siegen)?

Kommt das Aventis-Projekt der "euregiobahn" durch oder entscheidet man sich für eine Reaktivierung der Strecke Aachen <-> Maastricht (= die übrigens einen schönen Radweg hergeben würde), wäre erneut zu diskutieren. Aber eine Streckenführung über Herzogenrath und Heerlen halte ich für die beste Lösung!

Du meinst den RE 4 mit "NRW-IC"?

Wäre es eigentlich möglich, die Strecke bis Liège=Guillemins, Gleis 1 - analog zu Aachen - auf niederländische Norm (1,5 kv) umzurüsten?


Möglich ist alles, aber sinnvoll? Bin ich mir nicht sicher.
Die 3000 V Oberleitung "zieht" nur die halbe Strommenge. Bei 1500 V durfte das mit der Stromabnahme schon heftig werden.

Dazu kann ich nichts sagen, aber wenn man so die Unis verbinden und z. B. umsteigefrei bis Roermond käme, fände ich das schon attraktiv. Zudem können ja die belgischen Züge unter niederländischer Spannung fahren, jedoch nicht umgekehrt. Hauptargument wäre für mich also die erhöhte Flexibilität!

Das Eijsden dann wieder eine Anbindung ans NS-Netz hätte, wäre natürlich ein schöner Nebeneffekt!

Dann muß Maastricht Randwijck ein IC-Halt und dementsprechend ausgebaut werden.

Wichtig wäre, dass von Maastricht - ohne Zwischenhalt und somit schnell - nach Lüttich gefahren werden könnte. Gut, ob sich ein Ausbau der Haltestelle "Randwyck" (= ich fände die Bezeichnung " Maastricht Universiteit" - in Abgrenzung zu "Maastricht CENTRAAL" übrigens besser) ist in der tat fraglich. Ich bin generell nur eher für Seitenbahnsteige à la Langerwehe, da ich der Meinung bin, dass so die Unfallgefahr deutlich reduziert werden kann.

Für eine Wendeanlage (ST 90) dürfte in Eijsden ausreichen Platz sein!


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