IC O und Eupen (Allgemeines Forum)

Thalyseo, Samstag, 26.02.2011, 13:14 (vor 5566 Tagen) @ Fabian318

Problem ist in Eupen natürlich das sehr kleine Gleis 1, welches m. E. nur den vollständigen Zugriff auf Gleis 2 (Hauptgleis) beeinträchtigt.


Inwiefern ist das denn ein Problem, wenn der L-Zug aus Spa-G. statt des IC A nach Eupen fährt?

Ich habe die IC-Verbindung - wohl aber den IC A - nicht abgeschrieben, insofern käme Gleis 1 als Abstell-/Wendemöglichkeit noch infrage.

Da auf der L 44 aber ohnehin - wenn überhaupt AM 62-79 zum Einsatz kommt - oftmals in Doppeltraktion gefahren wird (bzw. "längeres" Zugmaterial zum Einsatz kommt), müsste ohnehin die gesamte Abwicklung über Gleis 2 erfolgen. Das ist logistisch durchaus machbar, da der die jetzigen IC-Züge nur 30 von 60 Minuten in Eupen "parken", insofern gibt es also noch ausreichend Puffer.

Wenn der IC wegfällt, stellt sich die Frage natürlich nicht. :)

Problem ist natürlich, dass - um einen entsprechenden Anschluß zu erhalten - entweder der IC A über Verviers und Welkenraedt nach Aachen verkehren müsste, oder eine andere IC-Verbindung nach Verviers verkehren müsste. Im letzteren Falle sähe ich keinen Grund, diese nicht bis Eupen durchzubinden und bspw. in Welkenraedt enden zulassen (= mit Ausnahme der ersten und letzten Kurse).

Ich halte einen über das Weseertal nach Köln verkehrenden IC A für wenig attraktiv. Anders sieht es aus, wenn es über die HSL 3 geht und Köln von Lüttich aus in einer guten Stunde erreichbar wäre. Ob nun in Düren gehalten wird oder nicht, wäre dann "fahrplanzeittechnisch" zu klären, wobei es ein attraktiver Halt sein dürfte.

Weiterhin wird ja ohnehin ein L-klassiger Zug zwischen Aachen und Welkenraedt benötigt, damit auch Hergenrath seine Anbindung ans Schienennetz (bei)behält.

Wie gesagt, wenn man eine Grundversorgung durch die heutigen L-Linien 37 und 44, in der Form Liers <-> Aachen (L 37) und Spa=Géronstère <-> Eupen beibehält, und dann noch einen aus Lüttich nach Eupen verlängerten IC wäre das m. E. eine gute Lösung.

Da Du jetzt bereits mitgeteilt hast, dass der IC O auf der Abschussliste steht, wäre es natürlich auch eine Überlegung wert, den IC F (= Quiévrain <-> Liège=Guillemins) bis Eupen durchzubinden, zumal diese Strecke - mit Ziel Lüttich - am WE durch einen AM96er des IC E gefahren wird.

Statt Beibehaltung des IC O zwischen Lüttich und Brüssel könnte - wie schon angeregt - der aus Tongeren verlängerte IC E (= E nicht M wie von mir zuvor gepostet!) die dritte stündliche Verbindung nach Brüssel darstellen und der IR c in Tongeren enden.

Zumal wäre dann nicht mehr das Problem, der gesonderten London-ICE und relativ unerheblich, ob diese nun in Aachen und Lüttich halten. Von der stündlichen FV-Verbindung, die der IC A zwischen Aachen und Köln bieten würde, ganz zu schweigen.

Ja, es lohnt sich ab Lüttich einfach nicht mehr. Und das kann ich bei meinen paar Fahrten unter der Woche nur bestätigen, dass man da keine neun Wagen hin braucht.

Dem kann ich nur zustimmen, zumal es zwischen Eupen und Lüttich auch nicht viel anders aussieht.

Sind es wirklich neun Wagen? Beim IC A habe ich acht gezählt (oder mich eben verzählt). -;)


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