Fahrplanzwänge (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 19.06.2010, 21:51 (vor 5773 Tagen) @ Sören Heise

Derzeit planmäßig:
HH - UE: 6 oder 8 Wagen mit 2x 1. Klasse.
UE - GÖ: 6 Wagen mit 1x 1. Klasse.
"RB": 4 Wagen.

Dafür gibt es aber keinen 30-min-Takt des RE zur HVZ, aber teilweise zusätzlich den Stundentakt des IC. Die IC bieten aber sicher nicht die Sitzplatz-Kapazität der Dostozüge.

Andererseits: Wenn man jetzt zwei Dostos umsonst bis Hannover mitschleppt, ist so schlimm? In Hannover gäbe es ja die Brechung. Außerhalb der HVZ würden dann 6 Dostos auf der Gesamtstrecke reichen, bei 30-min-Takt (+ IC-Aufgaben) sogar nur 4 Dostos.

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Wieviele (halb-)stündliche Regionalverbindungen gibt es denn zur HVZ ab Hamburg?


Ab Hbf sind es in der HVZ je Stunde: 1x Itzehoe, 2x Kiel, 1/2 Flensburg, 2x Lübeck, 4x Ahrensburg, 1x Schwerin, evtl. 1x Büchen. Das wäre nebst Fernzügen auf 5 - 8 unterzubringen. Weitere Verbindungen (1x Westerland, 2x Elmshorn ab Altona). Für 11 - 14: 1x Cuxhaven, 3-4x Tostedt, 3x Lüneburg. Dazu der Großteil der Fernzüge.

Danke! Aber bleiben wir lieber beim Thema, der Mischung RE/IR/IC.

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Rechts: RE-30-min-Takt mit alternierenden, kleinen Halten (= mein Vorschlag)


Die Überholung in Lüneburg ist Ri. Hannover so nicht machbar, sie Vorposting. Du meinst heraldisch rechts. ;-) Aber das geht ja auch aus den Zeiten hervor.

Stimmt, erwischt! Sogar doppelt.

links: 60-min-Takte von RE und IC-Nachfolger IRE (= @Sören: Ok?).


Nein, die Abfahrten vom IRE und RE aus Hannover sollten stärker verschoben sein. Daneben orientiere ich mich am hiesigen Regiofahrplan, den ich gut im Kopf habe und auch an einer Brechung der RE-Linie in Uelzen. Aufgrund von Fahrplanzwängen zwischen Hannover und Göttingen ist diese Linie zur halben Stunde in Hannover. (Ich merke gerade, ich versuche, am Status quo festzuhalten, weil mir der gut paßt. Schlecht für eine angeregte Diskussion.)

Wenn RE und IRE/IC um 30 min versetzt in Hannover fahren, dann müsste der IRE den RE spätestens in Lüneburg überholen. Zwischen Lüneburg und Hamburg würde so beide quasi gleichzeitig fahren. So wie ich es dargestellt habe, gibt es einen ungefähren 30-min-Takt. Mit dem Halt des IRE in Winsen könnte dieser exakt werden. Zwischen Hannover und Uelzen sind die Rollen beider Züge so unterschiedlich, dass die Bündelung nicht stören sollte.

In Lüneburg ist die Relation Büchen > Hamburg zu vernachlässigen. Aufgrund des schleswig-holsteinischen Fahrplans ist der Zug Ri. Büchen in Lüneburg zur halben Stunde fest.

Uelzen sollte Vollknoten auf .00 bleiben. Fahrplanzwänge.

Ja, ok: Für einen wirklich sinnvollen Fahrplan müsste ich noch alle Anschlussstrecken betrachten. Die würde ich im Zweifel aber auch umgestalten. Aber dabei sollte ich mich doch lieber auf den "Raum Oberrhein" (Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Würtemberg) beschränken ;-P

Dachte eigentlich, das dritte Gleis sei primär für den Güterverkehr.


Ich weiß es nicht genau, habe jetzt auch keine Lust zu googeln. Wenn man den heutigen Fahrplan als Basis nimmt, würde es lediglich in der HVZ für die Verstärker-RB im Personenverkehr benötigt (und zwecks Entfall der zweistündlichen Überholung in Winsen).

Das wird in der verlinkten Artikel von Bahnreport schön dargelegt. Die zu langsame RB behindert den Güterverkehr interessanterweise noch am meisten.

Gruß, naseweiß


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