Leicht OT: Hannover - Hamburg (Allgemeines Forum)

naseweiß, Samstag, 19.06.2010, 12:22 (vor 5773 Tagen) @ Sören Heise

Hallo Sören,

danke für die Kommentierung! Zwecks Übersichtlichkeit zitiere ich nicht.

Ich muss zugeben, ich bin ein "30-min-Takt-Fetischist", falls man das so sagen kann. Dementsprechend habe ich Alles hingebogen. Außerdem habe ich von Norddeutschland keine Ahnung, vor allem keine aus persönlicher Erfahrung!

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Der Grundgedanke sollten beim Vergleich der Anbindung Lüneburgs nach Süden, bzw. konkret an den Knoten Hannover klar werden:
- heute IC im 120-min-Takt, 1 h Kantenzeit + RE im 60-min-Takt, 2 h Kantenzeit (wegen des langen Aufenthalts Uelzen)
- bei mir RE im 30-min-Takt, 1,5 h Kantenzeit

Auch wenn heute differenziert wird, denke ich, dass mein Konzept etwa die gleiche Qualität, eben durch eine etwas andere Umsetzung, bietet. Vor allem sehe ich den Vorteil darin, dass 00/30er-Knoten in Hannover, Uelzen und Lüneburg miteinander verbunden werden. Klar, für die RE/RB/S (?) aus Lehrte reicht in Celle der Richtungsanschluss nach Norden.

Wusste nicht, dass zwischen Hamburg und Bremen nun eine durchgängige, stündliche RB bei gleichzeitig weniger Halten für den stündlichen RE geplant ist. Das kann mir ja gar nicht passen, auch wenn es sicher sinnvoll ist. ;-)

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Zum Umsteige-Knoten Hamburg:

Es war die Idee einerseits einen RE Frankfurt-Hannover und anderseits einen RE Hannover-??? (auf jeden Fall in Hamburg durchgebunden) zu haben. Für Hamburg selbst würde ich sagen, dass die IC aus Bremen um 10'/40', ICE/IC aus Berlin um 13'/43' (ICE 60-min-Takt, IC 120-min-Takt) und die ICE aus Hannover um 16'/46', also im 30-min-Takt jeweils etwa gleichzeitig ankommen. Danach würden dann die Anschluss-REs Richtung Westerland, Flensburg, Kiel und Lübeck abfahren, aber auch in etwas größeren Abstand die (zurück) nach Rostock, Cuxhaven, Bremen und Hannover. Unser Hannoverscher RE würde dann auch als Anschlusszug nach Norden, Anschluss von den Fernzügen, fungieren.

Um die jeweils drei ICE/IC gebündelt nach Altona zu schleusen, müsste natürlich Dammtor ausgelassen oder auf vier Fernbahnsteige ausgebaut werden. War nicht eine Alternative für Dammtor geplant, Sternschanze?

Natürlich kämen noch die EC der Vogelfluglinie dazu, einige ICE/IC könnten nach Kiel oder Westerland (mit Elektrifizierung natürlich einfacher, man denke auch an die drohenden ICX) verlängert werden. Auf Durchbindungen nach Rostock/Lübeck würde ich wegen der Schwierigkeit nur auf Gleis 8 Kopf machen zu können und der allgemein dichten Belegung tendenziell verzichten. Aber ich schweife viel zu weit ab ...

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Ok, wenn man wirklich den 30-min-Takt will (was ich auf jeden Fall tue ;-)), dann wäre es also angebracht in Isernhagen/Eschede und in Suderburg/Unterlüß alternierend (jeweils Doppelpack) stündlich zu halten, Wackeltakt gäbe es so nur in Celle/Großburgwedel. Der ITF-Knoten Uelzen würde "geschärft". Man könnte erreichen, die ICE-Überholung nach Lüneburg zu verlegen. Reichen dort die Bahnsteige, da die zwei RE gleichzeitig in Nord- und Süd-Richtung überholt werden müssen? Könnte man dorthin zusätzlich das Stärken/Schwächen aus Uelzen verlegen? Ggf. müsste man doch heiße Luft nach Hannover karren, immerhin nicht nach Göttingen. Vielleicht Doppelstock-ETs?

Von den 4 ICE innerhalb 2 Stunden könnte zur Not jeweils einer in Celle, einer in Uelzen, einer in Lüneburg und einer in Harburg halten. So ergäbe sich für alle immer noch eine einheitliche Fahrzeit Hannover - Hamburg von 01:18 h. Ob das wirklich so sinnvoll ist? Oder zwei in Harburg, dafür keiner in Celle?

Gruß, naseweiß


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