D-Tarif sammelfähig (Fahrkarten und Angebote)

sibiminus, Donnerstag, 13.10.2022, 14:09 (vor 56 Tagen) @ JeDi

Naja, der DB-Tarif wäre dann aber ja auch ein Verbundtarif, weil er ja bei zahlreichen Unternehmen gilt ;-).

NAJA! Ob das die NE auch so sehen würde ich mal mit einem Fragezeichen versehen! :-D Es ist doch schon ein Unterschied ob man sich in einer Verbundgesellschaft als Anteilseigner mit Stimmrechten einbringen kann oder einen solchen Einfluss auf den DB-Tarif nicht hat. Ich sehe da eher eine Ähnlichkeit zu Tarifgemeinschaften bei Busgesellschaften beispielsweise, in denen Haustarife einfach identisch festgelegt und wechselseitig anerkannt werden. Es fehlt dem DB-Tarif ja die neutrale Tarifgeberinstanz, die die Verbundgesellschaften für ihre Tarife regelmäßig einnehmen.

Dafür hat die DB stets den Haustarif der Die Länderbahn als Verbund (u.A. Waldbahn-Tarifverbund) bezeichnet, weil in NVS als Verbundtarif hinterlegt.

Was hat interne Nomenklatur mit dem Ausgangspunkt zu tun, auf den ich eingegangen war? Nachdem "DB-NV-Fahrkarten die keine Verbundfahrscheine sind" die Menge 0 ergibt, abgesehen von aus dem Vorjahr auslaufenden Fahrkarten? Danach gehend gäbe es ja zumindest stellenweise immer noch keinen Deutschlandtarif, das würde ich mal nicht überbewerten.

Namen sind also eher nur Schall und Rauch.

Das merk ich mir wenn ich mal wieder ungenau formuliere. :-P
Aber in aller Ernsthaftigkeit: Würdest du den Unterschied anerkennen ob ein großes EVU im eigenen Tarif "durchregieren" kann, ein wenig eingeschränkt durch behördliche Beschlüsse, gegenüber einer neutral gebauten Firma mit Gleichberechtigung zu allen Tarifanwendern?

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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar


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