OT: Kundenbindungsprogramm (Fahrkarten und Angebote)

Arminius, Mittwoch, 12.10.2022, 19:18 (vor 57 Tagen) @ michael_seelze


Ein Kundenbindungsprogramm soll Kunden binden, über den Grad der Zufriedenheit ist damit nichts gesagt. Unterschiedliche Kunden werden bei gleichen Bedingungen nicht dasselbe Zufriedenheitsniveau haben. Ein Kundenbindungsprogramm soll über die reine Bindung des Kunden hinaus, dem Unternehmen dienen, u.a. durch Auswertung des Kaufverhaltens der Kunden. Dabei soll es natürlich im Verhältnis möglichst geringe Kosten verursachen. In diesem Sinne sind die Kunden, die gesammelte Punkte/Meilen etc. ungenutzt verfallen lassen die besten gebundenen Kunden. Im Fall der Statuslevel ist es also am besten, wenn die Level von möglichst wenigen der teilnehmenden Kunden erreicht werden. Also sollte es nicht einzelne Kunden geben, die oft für Gruppen relativ Hochpreisigel Fahrkarten buchen und dann noch die Statusleistungen und Prämien beanspruchen. So meine Überlegungen zum nun vollzogenen Schritt.

Auch die Leute, die hochpreisige Gruppenfahrkarten kaufen, sorgen doch dafür, dass die Bahn Geld verdient.

Aber wenn es natürlich darum geht, dass die Programme möglichst geringe Kosten verursachen, ist es natürlich nachvollziehbar, wenn man immer weniger Fahrkarten als sammlungsfähig akzeptiert und zudem ein Verfalldatum für alle gesammelten Bahnbonuspunkte einführt.

Aber meiner Meinung nach sollte man auch daran denken, dass zufriedene Kunden mehr Umsatz machen. Beispiel: ich fahre auch gerne mit der Bahn, da aufgrund meines Status in der DB Lounge warten kann oder ich auch in vollen Zügen oft noch einen Sitzplatz bekomme. Fällt das demnächst weg, werde ich sicherlich öfter nicht die Bahn nehmen.


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