"manuelles" Sperren von Anschlüssen (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

lokuloi, Mittwoch, 07.04.2021, 21:27 (vor 6 Tagen) @ Mario-ICE


Man hat sich entschieden, Reiseverbindungen nicht mehr anzubieten, die permanent einen niedrigen Anschlusserreichungsgrad aufweisen. Was nützt es dem Reisenden, wenn gewisse Anschlüsse nur jeden 2. Tag oder noch weniger erreicht werden. Auch hier gab es von Reisenden Hinweise, das man solche Verbindungen dann nicht ausweisen sollte. Das senkt unabhängig von Fahrgastrechten auch das Stresspotential beim Kunden selbst. Die Anschlusssperrungen werden auch permanent beobachtet und gegebenenfalls angepasst. Nicht jede Möglichkeit eines Anschlusses ist unter Betrachtung der Gesamtumstände auch ein guter Anschluss.

Vom Grundsatz her bin ich ja bei Dir, den Ausgangsfall kann ich nicht beurteilen, kann aber gut sein, dass der Anschluss ohnehin nichts sinnvoll ist.

Kein Verständnis habe ich dann, wenn lupenreine "Knotenanschlüsse" gesperrt werden. Da führt man sämtliches Gerede von ITF und Deutschlandtakt ad absurdum. Da hat die eine Abteilung von DB FV einen Anschluss geplant, damit ihn die andere Abteilung zur ein oder anderen Stunde wieder manuell sperrt. Das hat dann mit Taktfahrplan nichts mehr zu tun.

Konkret geht es mir um den Anschluss in Karlsruhe vom ICE aus Richtung Basel - Freiburg zum IC in Richtung München. Ein sehr gut nachgefragter Anschluss und eigentlich wunderbar im Knoten zur vollen Stunde gelegen. Nutzt nur nichts, wenn man ihn nicht buchen kann. (Derzeit ist wohl nur die Umstieg ICE 274 -> IC 2269 gesperrt, es waren aber auch schon einmal mehrere Verbindungen).

Ciao,
Uli


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