Gutsherrenart der DB! (Fahrkarten und Angebote)

fabs, Braunschweig, Mittwoch, 07.04.2021, 19:37 (vor 68 Tagen) @ Mario-ICE

Moin!
Die Themen Trennung von Netz und Betrieb, Kleinstaaterei und exklusive Auskunftsmedien möchte ich hier in diesem Thread nicht aufgreifen. Das ist dermaßen komplex, dass es einen eigenen Beitragsbaum benötigt.

Man hat sich entschieden, Reiseverbindungen nicht mehr anzubieten, die permanent einen niedrigen Anschlusserreichungsgrad aufweisen. Was nützt es dem Reisenden, wenn gewisse Anschlüsse nur jeden 2. Tag oder noch weniger erreicht werden. Auch hier gab es von Reisenden Hinweise, das man solche Verbindungen dann nicht ausweisen sollte. Das senkt unabhängig von Fahrgastrechten auch das Stresspotential beim Kunden selbst. Die Anschlusssperrungen werden auch permanent beobachtet und gegebenenfalls angepasst. Nicht jede Möglichkeit eines Anschlusses ist unter Betrachtung der Gesamtumstände auch ein guter Anschluss.

Das wiederum ist halt Ansichtssache: Wenn mein Anschluss in Köln nicht klappt, fahre ich mit dem 955, der mir sowieso angeboten wird. Heute (07.04.) beispielsweise wäre ich dann bis Hannover gekommen und hätte dort den 2043 verpasst, da man - wie ich weiter oben schon schrieb - direkt auf einen noch wackeligeren Anschluss hinter(!) den kritischen Punkt des 955 geleitet wird. Und das ist - da muss ich Jörg uneingeschränkt Recht geben - "Gutsherrenart der DB" und verursacht unnötigen Stress, der ja eigentlich reduziert werden soll.

Viele Grüße
fabs

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Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...


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