Gutsherrenart der DB! (Fahrkarten und Angebote)

Mario-ICE, Mittwoch, 07.04.2021, 18:31 (vor 68 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Mario-ICE, Mittwoch, 07.04.2021, 18:34

Huhu.

Ich habe vor, am 14.06. von Freiburg über Köln nach Braunschweig zu fahren - und zwar mit einem Sparpreis.
Der EC 8 soll um 17:05 Uhr ankommen, der IC 2034 um 17:13 Uhr abfahren. Trotz der 8 Minuten Differenz wird mir diese Verbindung nicht angezeigt. Hat jemand eine Idee, warum?


Weil die DB es kann. Den Grund erkennst du selbst. Man will sich vorsorglich vor FGR-Ansprüchen schützen und manipuliert dafür nach eigenem Gutdünken bei den Anschlüssen und führt so jeden ITF ad absurdum.

Da das die Öffentlichkeit nicht erkennt - und der Eigentümer auch nicht -, kann die DB das auch ganz ungeniert machen.

Wieder ein weiterer Beweis, dass der DB das Netz weggenommen gehört und dass es eine neutrale Stelle geben muss, die auch für Auskunft und Fahrkartenverkauf in Gänze zuständig ist. Daneben kann ja jedes EVU seine eigenen Auskünfte erteilen und Fahrkarten verkaufen.

Die Fixierung auf den DB Navigator als Quasi-Monopolist und Platzhirsch benachteiligt die Fahrgäste.

Und gibt es vielleicht doch eine Lösung, diese Verbindung angezeigt zu bekommen?


Mir fällt keine ein.

Mir ist klar, dass 8 Minuten in Köln ein Wagnis sind und man mit dem ICE 955 via Hannover zur gleichen Zeit in Braunschweig ankommt. Aber sollte der EC 8 pünktlich sein, würde ich am Liebsten in Köln einsteigen und erst kurz vor Braunschweig wieder aus meinem Sitz aufstehen ;-)


Das Wagnis will die DB aber nicht tragen. Deswegen manipuliert sie, wie es ihr gefällt. Ist ja nicht der erste Fall, wo das auffällt ...


Schöne Grüße von jörg

Ich finde deinen Beitrag einfach zu einseitig. Außerdem betrachtest du es eher aus deiner Brille. Schon die erste Aussage ist mir zu populistisch. „Weil die DB es kann“. Nein, die DB kann es nicht, höchstens die DB Fernverkehr, weil sie für sich entschieden hat, in Abwägung der Risiken den Anschluss nicht mehr anzubieten. Du hast natürlich nur die Senkung der FGR-Ansprüche als Argument, man kann es natürlich auch aus einer anderen Sicht betrachten, das machst du aber nicht. DB Regio, DB Cargo, DB Energie etc und auch DB Netz ist es schlicht egal, was der Produktinhaber mit seinen Anschlüssen macht. Wie ist eigentlich deine Beweisführung dahingehend, das aus diesem Beispiel eine Verbesserung erzielt wird wenn das Netz nicht bei der DB verbleibt? Deine beschworene neutrale Stelle gibt es doch heute mit dem EFZ schon. Glaubst du ernsthaft, da sagt dann jemand, liebes EVU, deine Anschlusssperre können wir nicht unterstützen? Du schreibst doch selbst, jedes EVU kann dann seine eigenen Auskünfte erteilen. Das findest du wirklich gut? Herzlich willkommen in der Kleinstaaterei. Die Aussage, dass der DB Navigator Fahrgäste benachteiligt hast du ziemlich exklusiv. Ich fände es eher schädlich, wenn Auskunftssystem A anderes anzeigt als das Auskunftssystem B. Haben wir heute schon, wenn die einzelnen EVU zu unterschiedlichen Zeiten ihre Baufahrpläne melden und somit zwischenzeitlich nichts brauchbares angeboten wird.
Man hat sich entschieden, Reiseverbindungen nicht mehr anzubieten, die permanent einen niedrigen Anschlusserreichungsgrad aufweisen. Was nützt es dem Reisenden, wenn gewisse Anschlüsse nur jeden 2. Tag oder noch weniger erreicht werden. Auch hier gab es von Reisenden Hinweise, das man solche Verbindungen dann nicht ausweisen sollte. Das senkt unabhängig von Fahrgastrechten auch das Stresspotential beim Kunden selbst. Die Anschlusssperrungen werden auch permanent beobachtet und gegebenenfalls angepasst. Nicht jede Möglichkeit eines Anschlusses ist unter Betrachtung der Gesamtumstände auch ein guter Anschluss.


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