Schienen-HGV unverzichtbar? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 25.03.2019, 11:46 (vor 2638 Tagen) @ Aphex Twin

Hallo Aphex Twin,

Daraus könnte man viele Schlüsse ziehen, z.B. dass die Kosten pro eingesparten CO₂ durch Schienen-HGV (über eingesparte Flugreisen und Autofahrten) in Realität viel höher sind als z.B. durch bessere Isolierung von Gebäuden, aber da Schienen-HGV als unverzichtbar angesehen wird, man dies ignoriert.

Auch bei uns ist man sich über die unterschiedlichsten CO2-Quellen bewusst. Nur ist es leider so, dass man hier in NL zuerst Vorwürfe macht und erst danach den eigenen Carbon Footprint berücksichtigt.
Also: "Ja, ich fliege. Darf es sein? Ich bin Vollzeitvegetarier!"
Lies:
- "ich bemühe mich schon ausreichend"
- "die anderen sollten zuerst mit deren Fliegerei aufhören"

Oder: DINMAs (Das Ist Nicht Meine Aufgabe).

Oder verkürzt gesagt: Vollständige Elektromobilität ist illusorisch und daher müssen wir möglichst viel auf die Schiene verlagern und Elektromobilität (oder alternative Brennstoffe) muss kommen, es gibt keine Alternative dazu.

Diese "A und B Gedanke" fehlt weitgehend bei uns. Es ist hier eher "A oder B", und da steht die Bahn leider negativ da.
Die Tendenz bei uns ist, dass der 10-Minutentakt den CO2-Ausstoss nur marginal verringert, Umstellung von 9 Millionen Fossilautos auf Elektroautos aber signifikant.
Selber sehe ich eine Zukunft für MaaS ("mobility as a service"), wobei die Dienstleistung call-a-bike, Carsharing oder doch Bus & Bahn sein kann.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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