ETCS/LZB (Sammelantwort) (Allgemeines Forum)

SPFVG, Montag, 29.05.2017, 23:55 (vor 3225 Tagen) @ sb

Ok, aber kannst Du sicher sagen, dass dort keine Redundanz, wie beim vorher geschilderten LZB, vorliegt?


Quelle: Fachliteratur, DB; Zitat auf wiki.

Ähm .. der Artikel ist etwas lang, könntest Du das Zitat bitte zitieren? ;)
Hab den Text nach "Redundanz" durchsucht, das ergab aber keine Treffer.

Redundanzen sind dazu da, die Ausfallwahrscheinlichkeit zu reduzieren.


...bezogen auf die Systemverfügbarkeit;

Man kann auch GSM-Geräte doppeln. Das einzige was man dann noch fürchten muss, wäre ein Stromausfall, aber in dem Fall wären die Signale ebenfalls dunkel.

und Erfurt – Halle/Leipzig ist ein Kernstück des HGV-Netzes, da es zwei Korridore einbindet: Frankfurt – Dresden und München – Berlin.

Ja, deswegen sollte man die Redundanz sehr gut auslegen. Von den Fahrzeiten her seh ich keine Beweggründe. Laut VDE8.de hat der Abschnitt ab Erfurt Fahrzeitverbesserungen zw. 30(Leipzig) und 45(Halle) min gebracht. Fährt man nur wird der Abstand zur Altstrecke entsprechend kleiner, da seh ich keine Gründe für seltenste Notfälle Signale auf Hochglanz vorhalten zu müssen.

Zu den LCC:

Wie geschrieben bewegen die sich für eine signal-/zugsicherungstechnische Rückfallebene im Promillebereich der Gesamtinvestition einer beispielhaften Schnellfahrstrecke;

Das ändert nichts an den jährlich anfallenden Kosten. Jahr für Jahr Kleinvieh macht auch Mist. Deswegen schaut man bei den Fahrzeugen mittlerweile doch auch auf die LCC. Über 30 Jahren rentiert es sich, wenn der Antriebsstrang ein paar Promille effizienter Antriebsenergie liefert bzw. mehr zurückspeisen kann.

dies lässt sich im Wesentlichen auch auf die Folgekosten übertragen, da relativ zur LST auch an Ober- und Unterbau durchaus erhebliche Kosten für Instandhaltung und Bestandsersatz (kurze Lebensdauer z.B. der Schallschutzwände) anfallen...

Ja es mag Kleinvieh sein, aber .. siehe oben.


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