Sammelantwort auch @ Mario (Allgemeines Forum)

flierfy, Dienstag, 20.08.2013, 16:05 (vor 4619 Tagen) @ Mario

Das kann nicht stimmen, auch weil ICE-T-Fan in seinem parallelen Beitrag ebenfalls 8-9 Minuten bestätigt.

Es sind 30 km mehr über Leipzig. Dazu kommen eine langsame Einfahrt in einen Kopfbahnhof und der Halt am Flughafen. Das werden in jedem Fall mehr als 15 min zusätzlicher Fahrtzeit werden.

Und es soll bzw. muss herade anders rum sein - Die Halle Züge müssten noch in Wittenberge halten, um so "langsam" wie die Leipzig-Züge zu sein.

Die Frage ist hierbei aber, wie genau die Linienvberteilung ab 12/2017 dann aussehe soll, wenn die NBS Ebensfeld-Erfurt fertig ist. Ob die Halle-Züge dann auch weiterhin über Augsburg fahren muss ja nicht so bleiben bzw. macht dann auch ggf. weniger Sinn. Das muss sich also noch zeigen.

Das Konzept kann man sicherlich jederzeit oder zu jedem Fahrplanwechsel ändern. Dennoch spricht einiges dafür, dass die Bahn dabei bleiben wird, die halleschen Umläufe über Augsburg zu schicken. Zum Einen soll Nürnberg-Augsburg auch weiterhin zweistündlich mit ICEs verbunden bleiben. Zum Anderen scheint die Bahn auf der Verbindung Berlin-München auf Sprinter hinzuarbeiten. Damit diese Sprinter ausreichend schneller sind als reguläre Züge, muss man Letztere etwas einbremsen. Und das macht man in der Form, dass man sie einmal über Leipzig und einmal über Augsburg Zeit fressende Umwege fahren lässt.
Ob Wittenberg, Bitterfeld oder Erlangen Teil des leipziger oder des halleschen Umlaufes werden, wird davon abhängen, wie man die Umläufe ausbalanciert. Sie sollen aber beide mit etwa 4h15 zeitlich gleich lang werden. Aus meiner Sicht müssten Wittenberg auf jeden Fall und Bitterfeld wohl auch von den leipziger Umläufen bedient werden. Die Fahrt über Augsburg ist heute schon 30 min länger. Und in Zukunft soll die Route über Ingolstadt noch mal um ein paar Minuten verkürzt werden. Diese halbe Stunde wird man in der Schleife über Leipzig dann auch wegbummeln müssen.

Die ICEs München-Erfurt-Halle-Berlin-Hamburg und München-Erfurt-Leipzig-Berlin-Hamburg sollten wie gesagt doch um ca. 30min versetzt in Berlin durchkommen. Jedoch müsste der ICE Frankfurt-Erfurt-Halle/Leipzig*-Berlin so eingetaktet sein, dass man Richtung Berlin in den entsprechenden ICE aus München umsteigen kann, der dann eben nicht Halle sondern Leipzog oder umgekehrt bedienen soll (*genauer Zuglauf noch festzulegen). So stelle ich mir das vor.

Wenn man zwei ICE pro Stunden zwischen Hamburg und Berlin fahren lässt, dann sollte es auch ein sauberer 30 min Takt werden. So weit stimme ich überein. Ob die Leipziger ICE jedoch genau 30 min nach den Hallensern eintreffen, wäre eher Zufall.

Nach diesen Plänen würde es ja überhaupt keine durchgehden ICEs München-Erfurt-Berlin-Hamburg mehr geben. Warum das auf einmal? Das würde ja dem bisher geplanten Konzept völlg widersprechen. Andererseits gibt es hier auch nicht diese Halbkreislinie. Dieser Plan wäre also ganz ein anderer als der von ICE-T-Fan.

Es gab bisher aus betrieblicher Sicht mindestens genauso viele Gründe, die für und die gegen ein Durchbinden von Linien sprechen. Wenn man zwischen Hamburg und Berlin erst einmal einen 30-min Takt eingerichtet hat, werden mehr Gründe gegen ein Durchbinden sprechen.


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