Linienführungen allgemein. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 19.08.2013, 15:44 (vor 4619 Tagen) @ Mario
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 19.08.2013, 15:47

Hallo Mario,

Wie gesagt würde diese neue Linie (HH-B-EF-F) praktisch keinen neuen Verkehrsmehrwert schaffen und wäre wie gesagt mit seiner Halbkreisführung ums Eck nicht wirklich zielführend.

Bei uns sind "IC"-Linien meistens geradeführend, die "RB"-Linien etwa in Viertel- oder Halbkreis.

So gibt es eine schnurgerade "IC"-Linie (8) Alkmaar-Amsterdam-Utrecht-Eindhoven-Maastricht.
Die "RB"s die parallel auf Teilstrecken fahren, verkehren meistens über Viertel- und Halbkreisen:

1. RB 52/64 Weert-(nord)-Eindhoven-(west)-Tilburg
2. RB 44/96 Deurne-(west)-Eindhoven-(nord)-Den Bosch-(ost)-Nijmegen
3. RB 160 Breda-(ost)-Tilburg-(nordost)-Den Bosch-(nordwest)-Utrecht (geplant ist eine Verlängerung nach Woerden in westlicher Richtung)

Die "RB"s schaffen also genau die Direktverbindungen, welche die "IC"s nicht schaffen.
Sozusagen: man hat eine relativ selten benutzte Verbindung Deurne-Nijmegen direkt und langsam, oder schnell mit Umstieg.
Das Konzept gefällt mir.

So betrachtet sollten in Deutschland die ICEs die Geradelinien abdecken und die ICs die Halbkreislinien.
Nun haben die ICs in Deutschland ihr eigenes Dasein, während die "RB"s bei uns vor allem "IC"-Zubringer sind.
Man reist von Utrecht nach Den Haag nicht mit der RB 57 via Hilversum, Weesp, Schiphol und Leiden (1:42); stattdessen nimmt man den "IC" (0:38).
Die "RB" ist Fahrgastlieferant für die "IC"s.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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