Arbeitsplatz oder Kundenzufriedenheit? - So sollte es sein. (Allgemeines Forum)

Mario-ICE, Sonntag, 19.08.2012, 13:54 (vor 4980 Tagen) @ br752

Wieso wird eigentlich immer behauptet, die da "oben" sind daran Schuld, während die da "unten" nur das ausbaden müssen was die da "oben" entschieden haben.


Kann ich dir sagen:

Die da oben machen nun mal die Regeln!
Wenn du dich da unten nicht dran haelts gefaehrdest du deinen Lohn oder deinen Arbeitsplatz. Das ist in jedem privatwirtschaftlichen Betrieb so!

Wobei du immer noch Schuldig geblieben bist wer die da "Oben " sind. Die Vorstände, die Mitarbeiter, die Regelwerke erstellen, die Mitarbeiter die Regelwerke umsetzen?
Die Bahn hatte früher und auch jetzt Hierachien. Anders würde sich Bahnbetrieb gar nicht betreiben lassen. Es gab immer jemanden der einem anderen Weisungsbefugt ist.


Genau, habe ich parat!

1. Keine politischen Laufzeiten: Koenl-Blubb in 59 Minuten.
2. Fahrplanreserven. (Auch dumm rumstehen genannt) Siehe Mannheim. Damit besteht die Chance alles wieder gut zu machen. Wenn der Kunde weiss, dass die Fahrt von A nach B seit 2014 immer 10 Minuten laenger dauert und er dafuer aber immer verlaesslich ankommt wird er das verstehen und begruessen.
3. Nicht die Puenklichkeit der Zuege, sondern der Reisenden messen! Die Frage "Wie viel spaeter waren sie zu Hause?" ueber eine Postkarte, auf der man 3 Fragen ankreuzen kann und beim verlassen des Zuges bekommt, messen. Die Statistiker filtern Falschbeantwortungen raus.
4. Der "doofen" Presse erklaeren, dass sie nicht die Kunden auf Puenktlichkeit, sondern auf Ankommen dressieren sollen.
5. Rechnertechnik benutzen! Verspaetungen aller Zuege ins RIS. Abfahrtstafeln, Handy, Ris synchron halten. Usw.
6. Oberstes Ziel ausgeben: Nicht Puenktlichkeit ist wichtig, sondern die Mitnahme und Zufriedenheit aller Reisenden!

Was du bringst sind doch olle Kamellen. Wieviel Puffer darf es denn für jeden Zug sein? Schon mal darüber nachgedacht, wieviele Trassen dann gestrichen werden müssten?

Hättest geschrieben konsequenter Infrastrukturausbau, wäre ich sofort bei dir gewesen. Aber der Bahnverkehr spielt sich halt fast nur auf engmaschigen Korridoren ab. Und die Mähr, dass mehr Fahrzeitreserven die Anschlussqualität steigert ist doch auch nicht erwiesen. Was mach ich nur mit zuviel Fahrzeitreserve wenn genau hinter der Fahrzeitreserve die Störung liegt.


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